Zitat Zitat von 1948 Beitrag anzeigen
Das ist das was mich mittlerweile bisschen ankötzelt. Wir haben 20.000 Mitarbeiter bei Ford in Köln, und wir wissen dass zwei Leute es in unterschiedlichen Hallen haben. Eine liegt sogar unmittelbar neben meiner. Und was ist passiert? Es hat uns nichtmal ein Chef informiert. Ich wusste es nur Morgens schon wegen meinem Schwiegervater, der etwas höheres ist als ich bei Ford, und dann kam es ja schon Abends in den regionalen Medien. Wie soll man dort eine Ansteckung vermeiden? Bei uns kommen sogar LKW Fahrer aus ganz Europa und benutzen auch unsere Toiletten oder Kaffeemaschinen. Aber ja, die Wirtschaft muss ja laufen...

Ich wollte eigentlich noch etwas vor ein paar Tagen schreiben als ich in Rom war. Da war tausend mal weniger Panik als in DE: Volle Supermärkte, Plätze voll und viele Menschen..
Das ist ein verdammt guter Punkt. Die Spiele vor leeren Rängen sind auch für mich wenig nachvollziehbar wenn anderen Ortes solche Dinge nicht mal kommuniziert werden. Die Frage ist aber sicherlich wie lange die Wirtschaft laufen muss. Wenn es keine Abnehmer der Produkte gibt dann brauch ich das Produkt nicht. Die Ansteckung lässt sich halt wirklich nur schwer verhindern. Egal in welchem Fall.

Aber nur mal dass man es auch weiß:
Wenn bei uns ein Fall mit Influenza A (Grippe) im Krankenhaus ist, wird der ebenso isoliert und nur mit Mundschutz und Schutzkleidung das Zimmer betreten. Und Mitarbeiter im medizinischen Dienst dürfen bei bestätigter Influenza auch erst 14 Tage später wieder arbeiten. So fremd ist das Ganz ja nicht. Nur steckt sich halt eigentlich fast nie jemand im KH damit an.

Die Panik in den Supermärkten etc kann ich bei uns in Österreich derzeit auch nicht wahrnehmen. Sowas ist halt rein den Medien geschuldet. Bei uns kam vorige Woche in einer Tageszeitung eine Liste raus, was man den so alles braucht um 14 Tage zu Hause zu überleben. Alleine mit solchen Artikeln kannst du die Angst der Leute massiv schüren