„Der DSC ist wieder da!“- diesen Slogan gab es auch schon 2013 als die Ostwestfalen in die 2. Liga aufstiegen. Was letztendlich in der Relegation gegen Darmstadt geschah ist vermutlich einmalig im Profifußball und sollte allen ein Begriff sein. Nach diesem erneuten Abstieg in die Drittklassigkeit folgte die Kernsanierung des Kaders. Trainer Norbert Meier, der trotz des Abstiegs beim DSC blieb, sortierte mit Samir Arabi gnadenlos aus und stellte eine nahezu komplett neue Mannschaft zusammen. Eine Achse jedoch blieb. Innenverteidiger Salger, Sechser Schütz, Zehner Müller und Torjäger Fabian Klos hielten den Ostwestfalen die Treue. Verstärkt wurde diese Achse durch den Keeper Alexander Schwolow, welcher für zwei Jahre auf Leihbasis vom SC Freiburg kam.
Daneben wurde der Kader u.a. mit Dick, Kluge und Börner verstärkt, welche allesamt schon Zweitliga – oder sogar Bundesliga Erfahrung sammelten. Die Devise beim DSC lautete folglich ganz klar, Aufstieg!
Doch der DSC kam schwer in die Saison, stand nach 4 Spieltagen auf Rang 16 der Tabelle. Der Knackpunkt sollte das Pokalspiel gegen Sandhausen werden, wo Bielefeld den Zweitligisten 4:1 abschoss.
Kurzum, der DSC spielte fortan eine überragende Saison und stieg verdient als Meister auf. Nebenbei entwickelte sie die Mannschaft von Norbert Meier zum Pokalschreck. Nach Sandhausen mussten die Bundesligisten Hertha BSC, Werder Bremen und Gladbach dran glauben. Erst im Halbfinale wurde der DSC vom späteren Pokalsieger Wolfsburg gestoppt. Diese zusätzlichen Einnahmen trugen dazu bei, die Schulden zu tilgen, die sich weiterhin auf ca. 25.000.000 € belaufen.
Nach dem Aufstieg verlängerte sich der Vertrag mit Norbert Meier automatisch um ein Jahr.
Den Verein verließen nur Spieler die keine Perspektive mehr hatten, hierzu zählen, Testroet, Lorenz, Renneke, Propheter und Peters. Schwerwiegendster Abgang war der vom Pokalheld Alex Schwolow. Der Keeper wurde ursprünglich für 2 Jahre ausgeliehen, doch Freibug zog nach dem Abstieg die Option, ihn für 150.000€ zurückzuholen.
Im Gegenzug verpflichtete Arminia mit Wolfgang Hesl und Daniel Davari zwei Bundesliga erfahrene Torhüter, wobei Hesl die Nummer 1 werden wird.
Darüber hinaus konnte die KSC-Leihgabe Dennis Mast fest verpflichtet werden und mit Michael Görlitz und Christopher Nöthe kamen zwei gestandene Zweitligaspieler nach Ostwestfalen.
Weiterhin kamen mit Steffen Lang, Samir Benamar, Björn Jopek und Brian Behrendt gleich mehrere junge talentierte Spieler zur Arminia.
Das Torwart-Team wurde durch den 18 Jährigen Nikolai Rehnen komplettiert, der sämtliche Jugendabteilungen durchlief und schon 8 Jahre im Verein ist.
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