6. Spieltag:
Zu Hause durften wir die Gäste aus Grödig empfangen. Die Jungs waren immerhin in der letzten Saison die Überraschungsmannschaft. Ähnliches will ich ja heuer mit meinem Team schaffen. Dafür muss man aber solche Spiele wie heut gewinnen. Wir begannen äußerst druckvoll, doch irgendwie fehlten die Ideen um gefährlich in den Strafraum zu kommen. Kerhe und Jacobo probierten es immer wieder mit hohen Bällen aber die Defensive der Grödiger stand zu gut. Knapp vor der Pause setzte unser Kapitän Michi Sollbauer einen Kopfball, nach Ecke von Jacobo, an die Latte. So gingen wir mit einem Unentschieden in die Pause.
Nach der Halbzeitansprache, in der ich mehr Kreativität forderte, waren wir weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Jedoch wurden die Gäste gefährlicher, vor allem über Konter. Immer wieder konnten sie schlechte Querpässe abfangen. Mein Blutdruck stieg immer höher. Dann die 89 Minute und das Blackout von Putsche. Seidl, den ich zuvor eingewechselt hatte, spielte unter Bedrängnis einen Rückpass zu Putsche. Der wollte den Ball auf unseren Torhüter zulupfen und überhob ihn dabei. Ich konnte nur mehr den Kopf schütteln. Alle im Stadion waren fassungslos. Was war da in Putsche gefahren. Das bedeutete Sieg für Grödig und meine Frage an Putsche, ob er denn mit Taboga verwandt sei.
Wolfsberger AC : SV Schulz Grödig
0:1
Torschützen: 89 Minute Putsche (ET) 0:1 |
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