EU-Kommission versteckte unbequeme Piraterie-Studie zwei Jahre vor der Öffentlichkeit netzpolitik.org

Eine von der EU-Kommission im Jahr 2013 ausgeschriebene Piraterie-Studie brachte offenbar nicht das gewünschte Ergebnis und wurde deshalb nie veröffentlicht. Erst nach einer Informationsfreiheitsanfrage der EU-Abgeordneten Julia Reda (Piraten/Grüne Fraktion) ist die Studie jetzt zugänglich. [...]

Als zentrale Schlussfolgerung nennen die StudienautorInnen um Martin van der Ende, dass sich keine statistisch nachweisbaren Verdrängungseffekte zwischen illegalen und legalen Angeboten feststellen lassen [...]. Einzige Ausnahme sei eine Substitution im Bereich aktueller Blockbusterfilme [...]. In den anderen Bereichen gab es keine statistisch nachweisbaren Verdrängungseffekte, im Bereich von Games war sogar ein leicht positiver Trend ersichtlich: Illegale Nutzung führte demnach zu vermehrter legaler Nutzung (S. 15).
Ich habe bei Julia Reda mal die Partei im Text ergänzt