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Fiese Fouls und tolle Teenager
Der englische Ligapokal steht in der Prioritätenliste von Arsenal, Liverpool und Manchester United nicht ganz oben. Dennoch bekamen die zusammen 140.000 Fans der drei Clubs am Dienstagabend einiges zu sehen - mit guten wie mit schlechten Seiten...
Manchester United - Middlesbrough 3:1
Zum ersten Mal seit seiner Knöcheloperation stand Cristiano Ronaldo wieder in der Startelf von Manchester United. Diesen Umstand feierte der Portugiese mit dem Führungstor für eine mit zahlreichen Reservisten durchsetzte United-Elf. Es war sein erstes Tor seit dem 1:0 im Champions League-Finale gegen Chelsea, und auch dieses erzielte er mit dem Kopf.
Zwar glich Boro zwischendurch durch den eingewechselten Adam Johnson aus, aber in der Schlussphase stellten Ryan Giggs und Nani den Endstand zugunsten des Meisters sicher. Wirbel gab es um ein böses Foul von Middlesbroughs österreichischem Nationalspieler Emanuel Pogatetz, der für sein Tackling gegen den 19-jährigen Brasilianer Rodrigo Possebon vom Platz gestellt wurde. Possebon, der sein erstes Spiel in der Startelf von United machte, musste ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen gab es immerhin Entwarnung: Der befürchtete Beinbruch wurde nicht diagnostiziert.
Arsenal - Sheffield United 6:0
Wie üblich ließ Arsène Wenger im Carling Cup eine reine Juniorenelf spielen. Wer das als Wettbewerbsverzerrung sieht, sollte seine Meinung nach dem Spiel gegen den Zweitligisten Sheffield United noch einmal überdenken. Die im Schnitt gerade einmal 19 Jahre alten Gunners zerlegten die Blades nach allen Regeln der Kunst.
Das mexikanische Supertalent Carlos Vela, nach einigen Jahren, in denen er an spanische Clubs ausgeliehen war, endlich in London angekommen, feierte einen Hattrick, nachdem Nicklas Bendtner Arsenal früh mit zwei Toren auf die Siegerstraße gebracht hatten. Der sechste Treffer gelang vor 56.000 begeisterten Fans im Emirates Stadium dem erst 16-jährigen Jack Wilshere.
Liverpool - Crewe Alexandra 2:1
Auch Liverpools Manager Rafa Benítez nutzte den Ligapokal, um einigen Spielern aus der zweiten Reihe die Gelegenheit zu geben, sich zu empfehlen. So durfte der dänische Innenverteidiger Daniel Agger nach langer Verletzungspause mal wieder spielen - und bedankte sich mit einem Freistoßtor zum 1:0 nach einer Viertelstunde.
Der Drittligist aus Crewe glich jedoch durch Michael O'Connor kurz darauf aus, und es stand bis zur Mitte der zweiten Halbzeit unentschieden, ehe Lucas nach einer Flanke von Jermaine Pennant, der ebenfalls sein Comeback feierte, den Siegtreffer markierte. Auch der aus Dortmund an die Anfield Road gekommene Schweizer Philipp Degen bestritt sein erstes Pflichtspiel für die Reds.
Watford - West Ham United 1:0
Schlechte Nachrichten hatte es für West Ham bereits vor dem Spiel an der Vicarage Road gegeben. Nach einem Urteil einer unabhängigen Kommission müssen die Hammers bis zu 40 Millionen Euro Entschädigung an Sheffield United zahlen. Hintergrund ist Carlos Tevez, der trotz ungeklärter Transferrechte und damit einer fragwürdigen Spielberechtigung 2007 Tore für West Ham erzielt und die Londoner damit vor dem Abstieg gerettet hatte - zu Lasten Sheffields, das nun mit seiner Beschwerde Recht bekam.
Während West Ham noch überlegt, das Urteil anzufechten, musste der Club im Ligapokal einen weiteren - wenn auch bei weitem nicht so gravierenden - Rückschlag hinnehmen, als ein Eigentor von Hayden Mullins die Hammers aus dem Carling Cup warf. Keeper Jan Lastuvka - in der Vorsaison noch in Bochum aktiv - war zuvor unter einem Flankenball hindurchgetaucht.
Carling Cup, 3. Runde
Arsenal - Sheffield United 6:0
Aston Villa - Queens Park Rangers Mi.
Blackburn Rovers - Everton Mi.
Burnley - Fulham 1:0
Ipswich Town - Wigan Athletic Mi.
Leeds United - Hartlepool United 3:2
Liverpool - Crewe Alexandra 2:1
Manchester United - Middlesbrough 3:1
Newcastle United - Tottenham Hotspur Mi.
Portsmouth - Chelsea Mi.
Rotherham United - Southampton 3:1
Stoke City - Reading 2:2 n.V. (4:3 i.E.)
Sunderland - Northampton Town 2:2 n.V. (4:3 i.E.)
Swansea City - Cardiff City 1:0
Watford - West Ham United 1:0
(Sieger aus Brighton and Hove Albion - Manchester City) - Derby County
Daniel Raecke
Quelle:www.sportal.de




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Drittligist schmeißt ManCity raus
Die zweite Runde des englischen Carling Cup wartete mit einer handfesten Sensation auf. Im Elfmeterschießen rang Drittligist Brighton das favorisierte Manchester City nieder. Auch Aston Villa verabschiedete sich - gegen einen Zweitligisten. Tottenham siegte dagegen endlich wieder.
Brighton - Manchester City 7:5 n.E.
City, das ohne Robinho und Shaun Wright-Phillips antrat, machte viel Druck, vergab jedoch gute Möglichkeiten. Immer wieder rettete Michael Kuipers im Tor der Gastgeber. Und so hätte ein Schuss von Steve Thomson Brighton fast in Führung gebracht. Doch der Ball prallte an den Pfosten. Schließlich war es ein abgefälschter Schuss von Gelson Fernandes (64.) der City zunächst die 1:0-Führung bescherte. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit glich dann Glenn Murray aus und rettete den Außenseiter in die Verlängerung. Dort gingen die Gastgeber durch Joe Anyinsah (95.) sogar mit 2:1 in Führung. Doch Stephen Ireland (108.) rettete City mit dem 2:2 noch ins Elfmeterschießen.
Die ersten sieben Schützen behielten die Nerven, dann schlug die große Stunde von Brightons Keeper. Sein Team lag 4:3 im Elfmeterschießen vorne, als sich Michael Ball das Spielgerät auf den Punkt legte, anlief und Kuipers den Schuss parieren konnte. Matthew Richards verwandelte dagegen eiskalt zum 5:3 und machte die große Sensation perfekt.
"In der zweiten Halbzeit dachte ich eigentlich, dass wir das Spiel im Griff haben", ärgerte sich City-Coach Mark Hughes. "Wenn man zwei Minuten vor dem Ende führt, dann sollte man so professionell sein und das Ding gewinnen. Aber das haben wir nicht." Dass jetzt eine Menge Häme auf den Club einprasseln wird, der noch vor wenigen Tagen erklärte, ob Millionen-Investitionen der neuen Geldgeber bald der beste Club der Welt zu sein, ist Hughes bewusst. "Natürlich liegt der Fokus auf uns und negative Ergebnisse werden da schnell breitgetreten. Aber man darf natürlich auch nicht vergessen, dass Brighton sehr hart gearbeitet hat. Aber nichts desto Trotz ist unser Team stark genug hier eigentlich zu gewinnen."
Aston Villa - Queens Park Rangers 0:1
Ebenfalls ausgeschieden ist Premier League-Konkurrent Aston Villa. Der Coach des fünfmaligen Gewinner des Ligapokals, Martin O'Neill, verzichtete nach dem Sieg gegen West Bromwich auf gleich sechs seiner Spieler. Villa hatte mehr Ballbesitz, doch wirkliche Gefahr vor dem gegnerischen Tor strahlte man nicht aus. Gareth Barry und Marlon Harewood vergaben gute Möglichkeiten in der ersten Hälfte.
Und so köpfte Damion Stewart (58.) das Tor des Tage für den Zweitligisten QPR. Vorausgegangen war ein umstrittener Eckball, den Daniel Parejo - Leihspieler von Real Madrid in den Strafraum getreten hatte. Barry hatte nach einer Vorarbeit von John Carew (75.) noch die große Chance auf den Ausgleich, doch der Kapitän verfehlte das Tor deutlich.
So blieb seinem Coach Martin O'Neill am Ende nur diese bittere Erkenntnis: „Ich hatte das Gefühl, das wir genügend Chancen hatten, das Spiel zu gewinnen. Aber wenn das Match ausgeglichen ist und du deine eigenen Chancen nicht verwertest, dann besteht immer die Möglichkeit, dass du durch einen Fehler ein Gegentor begünstigst. Und so war es dann auch."
Newcastle - Tottenham 1:2
Im Duell zweier Krisenclubs, Letzter und Vorletzter der Premier League, setzten sich die Gäste aus London durch. 20.577 Zuschauer im St. James' Park sahen eine erschreckend schwache erste Hälfte, in der man beiden Mannschaften deutlich das fehlende Selbstvertrauen anmerkte.
Neuzugang Roman Pavlyuchenko erzielte seinen ersten Treffer für die Spurs (62.) und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später nutzte Jamie O'Hara einen kapitalen Schnitzer der Newcastle-Abwehr zum 2:0 aus. Michael Owens Anschlusstreffer in der 90. Minute kam zu spät. Tottenham-Coach Juande Ramos war erleichtert: "Es lief bisher nicht so gut bei uns. Durch den Sieg haben wir jetzt etwas Ruhe."
Gute Nachrichten gibt es aber trotzdem für Newcastle. Der seit dem Abschied von Kevin Keegan vakante Trainerposten könnte bald der frühere englische Nationalcoach Terry Venables übernehmen. Das berichtet die BBC. Demnach soll der 64-Jährige bereits am Wochenende vorgestellt werden.
Die übrigen Ergebnisse vom Mittwoch:
Ipswich - Wigan 1:4
Portsmouth - Chelsea 0:4
Blackburn - Everton 1:0
Malte Asmus
Quelle:www.sportal.de
Ein Prost auf Brighton![]()
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Gerrards Fußball-Kamasutra
Michael Ballack ein Schwalbenkönig? Terry Venables sagt Newcastle ab? Und die Lieblingsstellungen von Steven Gerrard - sportal.de hat sich durch den englischen Blätterwald gearbeitet und trägt zusammen: Das bewegt die Insel.
Erstmal natürlich einen herzlichen Glückwunsch an Michael Ballack. Und das gleich in doppelter Hinsicht: Einmal zum 32. Geburtstag und dann zum Aufreger des Ligapokals. Die Presse-Kollegen auf der Insel werfen Balle Betrug vor. Mit einer Schwalbe soll er den 4:0-Auswärtssieg seines FC Chelsea im Ligapokal gegen Portsmouth eingeleitet haben.
Es war die 36. Minute der Partie, als der Deutsche beim Stand von 0:0 nach einem Duell mit Nadir Belhadj schreiend hinfiel und einen Strafstoß zugesprochen bekam, der die Niederlage des FC Portsmouth einleitete. Schon kurz nach der Aktion stürmte Verteidiger Hermann Hreidarsson wütend und schimpfend auf den am Boden liegenden Ballack zu, wurde dafür mit der Gelben Karte bedacht.
Nach dem Spiel ereiferte sich Gegner-Coach Harry Redknapp: "Nie im Leben war das ein Elfmeter. Er ließ das Bein stehen, fädelte ein und ließ sich fallen. Das war eine Schwalbe." Ballack konterte gelassen via BILD: "Ist doch klar, dass der Trainer nach so einer Klatsche ablenken will und auf mich und Chelsea losgeht. Das war ein klarer Elfer."
Während einige englische Zeitungen auf den Schwalben-Zug aufsprangen, urteilte ausgerechnet die sonst nicht zimperliche SUN sehr moderat. Ballack habe genau gewusst, was in dieser Situation zu tun sein, als er von Belhadj berührt wurde, schrieb das Revolverblatt.
Venables geht nicht zu Newcastle
Die SUN ist auch Quelle unserer zweiten Meldung aus England. Terry Venables wird nun doch nicht neuer Coach von Newcastle United, wo man seit Wochen nach einem neuen Übungsleiter fahndet. Das berichtet Venables selbst in seiner Kolumne in der Zeitung.
"Ich war absolut gewillt den Job anzunehmen", erklärte er. "Doch der Club wollte mir für den Job nur solange eine Bestandsgaratie geben, bis Mike Ashley den Club verkauft. Wann das genau sein wird, konnte mir keiner sagen." Doch nur als Interimscoach wollte der ehemalige englische Nationaltrainer nicht agieren, unter diesen Umständen sei es nicht möglich, irgendwelche Ziele zu erreichen.
Venables weiter: "Newcastle United bedeutet so vielen Menschen zu viel, als dass man den Job auf einer Kurzzeit-Basis ausüben könnte. Man muss sich als Manager schon voll mit dem Club identifizieren und totale Hingabe zeigen und sich mit ganzem Herzen involvieren."
Gerrard verehrt Benitez
Aus vollem Herzen scheint Steven Gerrard seinen Coach Rafa Benitez zu lieben. Der Liverpooler erklärte jetzt, dass er Benitez alles zu verdanken habe. "Rafa hat mich zu dem gemacht, was ich bin", meinte Gerrard und bedankte sich via Presse beim Trainer dafür, dass er ihn in all den Jahren auf den verschiedensten Mittelfeld-Positionen, als rechter Verteidiger und sogar als zweite Spitze ausprobiert habe.
Der Kapitän habe mehr Positionen bei Liverpool spielen müssen als das Kamasutra hat, hielten Kritiker Benitez zuletzt immer wieder vor. "Okay, er hat mich einige Positionen durchlaufen lassen", gab Gerrard zu. "Doch das gibt mir ein gutes Gefühl, ich weiß jetzt, dass ich auf allen überall auf dem Feld gut zurechtkommen kann. Rafa hat mich auf den nächsten Level gebracht und mich als Spieler erheblich verbessert."
Malte Asmus
Quelle:www.sportal.de




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6. Spieltag
27.09. 13:45 FC Everton 0:2 FC Liverpool
27.09. 16:00 Newcastle 1:2 Blackburn Rovers
27.09. 16:00 Aston Villa 2:1 FC Sunderland
27.09. 16:00 Manchester U 2:0 Bolton Wanderers
27.09. 16:00 Middlesbrough 0:1 West Bromwich
27.09. 16:00 FC Fulham 1:2 West Ham United
27.09. 16:00 Stoke City 0:2 FC Chelsea
27.09. 18:30 FC Arsenal 1:2 Hull City
28.09. 14:30 FC Portsmouth 2:0 Tottenham Hotspur
28.09. 17:00 Wigan Athletic 2:1 Manchester City




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7. Spieltag
04.10. 16:00 Wigan Athletic 0:1 FC Middlesbrough
04.10. 16:00 West Bromwich 1:0 FC Fulham
04.10. 16:00 FC Sunderland 1:1 FC Arsenal
04.10. 18:30 Blackburn Rovers0:2 Manchester United
05.10. 14:30 West Ham United 1:3 Bolton Wanderers
05.10. 16:00 Manchester City 2:3 FC Liverpool
05.10. 16:00 FC Portsmouth 2:1 Stoke City
05.10. 16:00 Tottenham 0:1 Hull City
05.10. 16:00 FC Chelsea 2:0 Aston Villa
05.10. 17:00 FC Everton 2:2 Newcastle United
Man United stark, Arsenal im Glück
In der Champions League hatten sich Manchester United und der FC Arsenal in Torlaune präsentiert, in der Premier League war jedoch Schluss mit den Gemeinsamkeiten. Während die Gunners einen glücklichen Punkt einfuhren, feierte Manchester einen souveränen Sieg.
Blackburn - Manchester United
Die Red Devils setzten sich bei den Blackburn Rovers leicht und locker mit 2:0 durch und verbesserten sich gleich vom 13. auf den 6. Platz. Man United war von Beginn an das bessere Team und ging durch Wes Brown in der 30. Minute in Führung. Der Abwehspieler war im Anschluss an eine Ecke von Wayne Rooney per Kopfball erfolgreich.
Trotz heftiger Regenfälle und tiefen Rasens lief der Ball phasenweise gewohnt gefällig durch die Reihen von United. Der zweite Treffer war nur eine logische Konsequenz des Spielverlaufs. Cristiano Ronaldo hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball in die Mitte zu Rooney gepasst. Der Nationalspieler vollendete den Spielzug mit einem unhaltbaren Schuss in die Maschen.
"Unser Selbstbewusstsein war überragend, wir hätten noch viel höher siegen können", meinte ein zufriedener United-Trainer Sir Alex Ferguson.
FC Sunderland - FC Arsenal
Die Londoner wollten sich eigentlich für die blamable Schlappe gegen Hull City am vergangenen Spieltag revanchieren, doch aus der Wiedergutmachung wurde nichts. Stattdessen erlitten die Gunners mit dem 1:1 den nächsten Rückschlag. Sunderland machte der Mannschaft von Arsene Wenger mit einer defensiven Taktik das Leben schwer und ließ bei den Gästen keinen Spielfluss aufkommen.
Chancen hatten Seltenheitswert und als die Hausherren durch einen Sonntagsschuss des eingewechselten Grant Leadbitter in der 86. Minute in Führung gingen, schien das Schicksal von Arsenal besiegelt. Doch die Londoner konnten vor 40.000 Zuschauern noch einmal zurückschlagen. Nach einer Ecke von Robin van Persie war Cesc Fabregas mit dem Kopf zur Stelle und markierte den 1:1 Ausgleich.
"Sie haben 90 Minuten lang nur verteidigt, mit Mann und Maus, und wir waren vielleicht nicht aufgeweckt genug", sagte Arsenal-Trainer Arsène Wenger und ergänzte: "Es war ein schwieriges, frustrierendes Spiel."
Liverpool zeigt große Moral
Man Citys Neuzugang Robinho hatte im Vorfeld der Partie getönt: "Wenn wir Liverpool schlagen, können wir Meister werden." Nach der 2:0 Führung der Citzens sah es fast danach aus, doch die Reds drehten das Spiel in letzter Sekunde zum 2:3. Der FC Chelsea verteidigte gegen Aston Villa die Tabellenführung. Die Blues schlugen Aston Villa mit 2:0 (2:0) und blieben damit auch im 86. Liga-Heimspiel hintereinander ungeschlagen.
Bereits am Vortag hatte Manchester United seine aufsteigende Form bestätigt und die Blackburn Rovers mit 2:0 geschlagen. Beide Tore erzielte Wayne Rooney. Arsenal steckt dagegen weiter in Schwierigkeiten. Beim FC Sunderland kam die Mannschaft von Arsene Wenger nicht über ein 1:1 hinaus.
Manchester City - FC Liverpool
Liverpool verschlief im City-of-Manchester-Stadion die erste Halbzeit. Stattdessen trafen der Ire Stephen Ireland (19.) und der Spanier Javier Garrido (41.) für City, bei dem der deutsche England-Veteran Dietmar Hamann nur auf der Bank saß. Nach dem Wechsel sorgte Liverpools spanischer Stürmerstar Fernando Torres mit einem Doppelpack für den Ausgleich (55./73.). Nach einer Roten Karte gegen Verteidiger Pablo Zabaleta (67.) musste City die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen. Dirk Kuyt gelang für die Reds noch der Siegtreffer in der letzten Minute.
Chelsea - Aston Villa
Der FC Chelsea mit Michael Ballack in der Startformation gab dagegen im heimischen Stadion an der Stamford Bridge von der ersten Minute den Ton an, während die Gäste kaum über die Mittellinie kamen. Ballack hätte in der 5. Minute fast die Führung erzielt, doch Villa-Keeper Brad Friedel parierte glänzend.
Der englische Nationalspieler Joe Cole brachte Chelsea dann in Front (21.), der Franzose Nicolas Anelka erhöhte (43.) kurz vor dem Wechsel, nachdem Friedel einen Schuss von Ballack nur abklatschen konnte. Nach der Pause hatte der 32-Jährige zwei Mal das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber erst wiederum am Villa-Torhüter (58.) und verfehlte bald darauf in einer chaotischen Szene das leere Tor (64.).Der englische Nationalspieler Joe Cole brachte Chelsea dann in Front (21.), der Franzose Nicolas Anelka erhöhte (43.) kurz vor dem Wechsel, nachdem Friedel einen Schuss von Ballack nur abklatschen konnte. Nach der Pause hatte der 32-Jährige zwei Mal das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber erst wiederum am Villa-Torhüter (58.) und verfehlte bald darauf in einer chaotischen Szene das leere Tor (64.).
Finanzkrise: Liverpool legt Stadionbau auf Eis
Wegen der internationalen Finanzkrise hat der Premier-League-Club FC Liverpool seine Pläne für den Bau eines neuen, 350-Millionen-Pfund teuren Stadions gestoppt. Das bestätigte Geschäftsführer Rick Parry gegenüber dem Sender BBC Radio 5 Live. "Wir verzögern den Bau, bis sich die Dinge beruhigt haben. Es ist immer noch ein tragfähiges, langfristiges Projekt", betonte Parry. Die beiden zuletzt oft im Streit liegenden Liverpool-Eigentümer, die US-Unternehmer Tom Hicks und George Gillett, hatten im Mai grünes Licht für das Großprojekt vom Liverpooler Stadtrat erhalten. Eigentlich sollte die etwa 60.000 Zuschauer fassende Arena des englischen Rekordmeisters bis August 2011 fertiggestellt werden.
Quelle:www.sportal.de
Geändert von Meckpommi (05.10.2008 um 22:20 Uhr)




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Existenzangst bei West Ham - UEFA droht
Q:dpaIm englischen Fußball geht die Existenzangst um, und die UEFA kennt kein Pardon. Statt Mitleid zu verteilen, wettert UEFA-Präsident Michel Platini gegen die Flut ausländischer Investoren in der Premier League, die derzeit von der internationalen Bankenkrise gebeutelt wird. «Wenn man Menschen aus Katar nach Manchester oder Liverpool holt und da keiner mehr vom dem Club selbst ist, wo ist dann überhaupt noch Liverpool oder Manchester?», sagte Platini dem englischen Sender BBC, «ich glaube, das ist nicht gut. Die Katarer sollten in Katar investieren.» In Englands Elite-Klasse tummeln sich so viele ausländische Geldgeber wie sonst in keiner anderen Liga. Arsenals Coach Arsene Wenger nannte die Entwicklung sogar «Finanz-Doping».
Selbst Liga-Krösus FC Chelsea mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch als Besitzer ist gegen die Turbulenzen auf dem internationalen Finanzmarkt nicht immun. «Ich glaube, alle Clubs werden den finanziellen Engpass in relativ naher Zukunft spüren», warnte Chelseas Vorsitzender Bruce Buck, «vor allem wenn die Erneuerung der Dauerkarten oder Weihnachtskäufe anstehen. Die Finanzkrise ist ein großes Problem, mit dem wir uns alle auseinandersetzen müssen, selbst mit einem Mäzen Roman Abramowitsch.» Neun der zwanzig Vereine haben mittlerweile einen ausländischen Besitzer. Tendenz steigend. Nach Platinis Auffassung sollten diese schwerreichen Gönner lieber den Fußball im eigenen Land fördern.
«Will man in Liverpool einen arabischen Scheich als Präsidenten, einen Brasilianer als Coach und neun oder elf afrikanische Spieler?» Die Popularität des Fußballs beruhe darauf, dass sich Fans mit ihren Clubs identifizieren können, betonte Platini. Der Franzose schloss nicht aus, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Einflussnahme ausländischer Geldgeber auf die Vereine reguliert. «Ich bin mir aber nicht sicher, ob das möglich ist. Ich muss erst das EU- Recht, das englische, das französische, das deutsche, das russische, das ukrainische prüfen, das ist jede Menge.» Am kommenden Montag in Genf will sich die UEFA zunächst einmal zu einem Arbeitskreis zu einer schärferen Begrenzung der erlaubten Schulden eines Vereins treffen. Auslöser sind die am Dienstag öffentlich gemachten 3,85 Milliarden Euro Verbindlichkeiten des englischen Fußballs. Die vier Spitzen-Clubs Manchester United, FC Liverpool, FC Chelsea und der FC Arsenal allein sind für etwa ein Drittel des Schuldenbergs verantwortlich. Hochverschuldete Vereinen müssen künftig sogar mit dem Ausschluss von den europäischen Wettbewerben wie der Champions League rechnen, hatte UEFA- Generalsekretär David Taylor am Mittwoch gesagt.
Wohl am schlimmsten hat die internationale Banken-Krise in der Premier League West Ham United getroffen. Grund ist der Kollaps der inzwischen notverstaatlichten isländischen Bank Landsbanki. Club- Besitzer Björgolfur Gudmundssson, bisher zweitreichster Isländer, gehörten mit seinem Sohn 42 Prozent des Geldinstituts. Gudmundsson, der West Ham im November 2006 für 85 Millionen Pfund (knapp 109 Millionen Euro) übernommen hatte, erklärte, dass der Club sicher sei und keine Spieler verkauft werden müssten. West Hams Vize-Präsident Asgeir Fridgeirsson räumte aber ein, dass Teammanager Gianfranco Zola sehr wahrscheinlich im Januar kein Geld für neue Transfers zur Verfügung steht.
West Ham hat bereits zum zweiten Mal Pech: Im September hatte sein Trikotsponsor, das Reiseunternehmen XL Holidays, Konkurs angemeldet und in der Vereinskasse ein Loch von fünf Millionen Pfund (knapp 6,4 Millionen Euro) hinterlassen.
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