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Dass die Bundesliga nicht die internationale Spitze ist, ist womöglich wahr - zumindest was die Zahlkraft angeht. Das gilt aber auch für die Ligue 1, die auch langsam wieder im Kommen ist.
Viel Geld ausgeben heißt aber nicht zeitgleich, dass man dafür auch fähige Leute holt. Gerade die angesprochenen englischen Abstiegsaspiranten sind für mich Paradebeispiele, wie manchmal Millionen in den Sand gesetzt werden für große Namen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Letztplatzierten in der Bundesliga mit 10-30 Mio. Euro für Neuzugänge durchaus mehr heraus geholt hätten, als das bspw. Wigan, Blackburn und co demonstrieren. Ich finde da schwingt auch immer ein unheimlich großer England-Hype mit, nur leider hat diese Liga bis auf 6-8 kranke Vereine an der Spitze auch nicht mehr viel zu bieten. Kein Wunder, dass bei fast allen "ehrlich" geführten Vereinen der Pleitegeier seit Jahren kreist.
Ich denke durchaus, dass Schalke oder Bremen so einen Spieler sich hätten leisten können, aber andererseits war man sich wohl auch sicher, dass man dieses Niveau ggf. nicht benötigt bzw. nicht für diesen Preis. Die Tatsache, dass man das Team punktuell verbessert, bedeutet nicht, dass es gleich sinnvoll ist dafür das halbe Vermögen, für 1-2 Saisons die der Spieler dann bleibt, auszugeben.
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