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Nein, soweit ich weiß wurde bisher noch kein Verbot vom Staat beschlossen(in der Vergangenheit und für die Zukunft), es gibt nur ein Wildtierverbot in wenigen einzelnen deutschen Städten.
CDU/CSU verhindert Wildtierverbot im Zirkus - fair-NEWS.de
Geändert von Wolverine (04.04.2014 um 23:57 Uhr)




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Okay, hab mal nachgelesen. Das war angedacht.
Dummerweise ist wohl das einzige, was man verbieten kann, Wildtiere in Zirkussen. Das wäre ja schonmal was. Ich werde das auf jeden Fall mitzeichnen. Ich boykottiere schon seit Jahren den Zirkus. Genau wie diverse Zoos. Aber das ist natürlich wieder eine andere Sache ...
Ein Sprichwort sagt: "Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.". Den Punkt habe ich leider verpasst.




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Hab in meinen letzten Beitrag nachträglich noch einen Link angefügt. Mit Zirkus und Zoo habe ich auch schon längst abgeschlossen :thumbup:, auch wenn der hier in Gelsenkirchen immer damit preist unglaublich toll und groß zu sein.
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Der Gelsenkirchener ist einer der wenigen die ich noch mit gutem Gewissen besuche. Den in Duisburg boykottiere ich aber wegen dem Delfinarium und den teils unartgerechten Gehegen. Zum Thema Delfinarium: Duisburg: Warum Duisburgs Delfinarium umstritten ist
Gibt auch einige die behaupten man würde regelmäßig Delfine ersetzen und denen dann die Namen der alten Delfine geben. Inwiefern das stimmt kann ich leider nicht sagen.
Ein Sprichwort sagt: "Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.". Den Punkt habe ich leider verpasst.




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Ich denke Zirkusse und Zoos muss man klar voneinander trennen. Ein Zoo hat die Aufgabe und auch den Anspruch bei artgerechter Haltung Wissen zu vermitteln und Interesse an Tieren zu wecken. Nur so erschaffen wir überhaupt eine Plattform, um Themen wie Naturschutz, Klimawandel und Co den Menschen näherzubringen. Was bringt es große Probleme theoretisch zu erklären, wenn Menschen keinen Bezug zu Tieren haben?
Eine artgerechte Haltung ist dabei natürlich Voraussetzung, die Grundlage, um, neben dem Wohlbefinden der Tiere, überhaupt seriös Ziele vermitteln zu können. Wie bei allem steht aber natürlich der kommerzielle Erfolg hinter einem Zoo - wie sollte das denn bitte auch sonst funktionieren? Das betrifft allerdings nur einige wenige, 90% der Mitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sind meiner Erfahrung nach Idealisten. Ich kann so Einrichtungen wie das Delfinarium in Duisburg nicht befürworten und habe mich auch schon für eine Schließung eingesetzt, ich kann es aber nachvollziehen, es offen zu lassen - übrigens, was diese Gerüchte angeht, da ist absolut nichts wahres dran. Schon der Logik halber, was nämlich das Sozialverhalten der Delphine in ihren Schulen angeht, wäre das Austauschen von Tieren völlig unmöglich. Ohne das Delfinarium ist Duisburg aber einfach kein Zoo, der sich "lohnt" - gerade in Konkurrenz mit anderen Ruhrgebiet-Zoos und würde mittelfristig verschwinden. Das wäre zum Beispiel für dessen Nachzuchtprogramme für Halbaffen und Fossas eine Katastrophe.
So haben wir in der Nähe, im Naturzoo Rheine indem ich auch selbst schon tätig war, ein umfassendes Programm für Weißstörche und Dscheladas oder Blutbrustpaviane und außerdem die größte Gruppe dieser Art in einem europäischen Zoo. Bringt nur nix, wer kommt schon wegen Störchen und Pavianen? Deshalb stand der Zoo jahrzehntelang kurz vor dem verschwinden, erst seit Anfang der 2000er und der Restaurierung durch Spenden und Investoren, nicht zuletzt auch durch die Anschaffung von Publikumsmagneten wie Seehund und Pinguin, kommt Rheine wieder einigermaßen über die Runden.
Und wer überhaupt naiv vom bösen Einsperren redet, was von euch zum Glück keiner getan hat, dürfte sich als Haustierhalter, gerade im Bereich Terraristik und Aquaristik, wohl bitte an die eigene Nase packen. Oder habe ich das falsch verstanden und ihr macht das nicht, weil euch das gefällt, sondern weil ihr im Wohnzimmer ein neues Artenschutzprojekt vorbereitet?
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Ich bin da ganz bei dir. Die wenigsten Leute verstehen aber den Zusammenhang zwischen Artenschutz und Zoo. Es gibt viele Zoos in Europa die mit ihren Zuchtprogrammen erheblich zum Artenschutz beitragen. Dabei geht es auch weniger darum den Menschen was beizubringen als um das nackte überleben der Arten. Wenn es die Arbeit diverser Zoos (in Verbindung mit engagierten Privatleuten) nicht gegeben hätte wären viele Arten bereits verschwunden.
Da muss ich dir widersprechen. Artgerecht wäre schön, macht aber kaum ein Zoo. Und wenn dann nur bei ganz wenigen Arten. Ziel ist erstmal den Kunden zufrieden zu stellen. Das bedeutet das man das Gehege so baut das der Kunde perfekte Sicht auf das Tier hat. Ob sich das Tier wohl fühlt ist dabei völlig irrelevant. Habitate werden nur in den allerwenigstens Fällen nachgebildet. Das Zweite Ziel ist Vermehrung. Ein Tier muss sich nicht wohlfühlen und artgerecht gehalten werden um sich zu vermehren.Eine artgerechte Haltung ist dabei natürlich Voraussetzung, die Grundlage, um, neben dem Wohlbefinden der Tiere, überhaupt seriös Ziele vermitteln zu können. Wie bei allem steht aber natürlich der kommerzielle Erfolg hinter einem Zoo - wie sollte das denn bitte auch sonst funktionieren?
Wünschenswert und ideal wäre es. Da bin ich ganz bei dir. Praktiziert wird sowas aber praktisch nirgendwo.
Die meisten die ich kenne sind Idealisten, die aber wissen das es gewisse Grenzen gibt über die sie nicht drüber kommen. Sie würden gerne, können und dürfen aber nicht. Somit versuchen sie das beste aus den zur Verfügung stehenden Mitteln zu machen. Die meisten machen den Beruf ja auch aus Liebe zum Tier.Das betrifft allerdings nur einige wenige, 90% der Mitarbeiter, allen voran die Tierpfleger, sind meiner Erfahrung nach Idealisten.
Fakt ist: In Duisburg leben Wildfänge. Fakt ist auch: In Duisburg sterben (statistisch gesehen) seit 1965 jedes Jahr 1,3 Delfine. Das ist eine Mortalitätsrate die absolut inakzeptal ist. Mal ganz davon ab das ich persönlich das Becken für viel zu klein halte.Ich kann so Einrichtungen wie das Delfinarium in Duisburg nicht befürworten und habe mich auch schon für eine Schließung eingesetzt, ich kann es aber nachvollziehen, es offen zu lassen - übrigens, was diese Gerüchte angeht, da ist absolut nichts wahres dran. Schon der Logik halber, was nämlich das Sozialverhalten der Delphine in ihren Schulen angeht, wäre das Austauschen von Tieren völlig unmöglich. Ohne das Delfinarium ist Duisburg aber einfach kein Zoo, der sich "lohnt" - gerade in Konkurrenz mit anderen Ruhrgebiet-Zoos und würde mittelfristig verschwinden. Das wäre zum Beispiel für dessen Nachzuchtprogramme für Halbaffen und Fossas eine Katastrophe.
Aber es ist ja nicht nur das Delfinarium. Wenn man sich in dem Zoo umguckt fallen einem mehrere Dinge negativ auf. Man hat das Gefühl der Zoo sei nicht auf dem aktuellen Stand der Tierhaltung. Man merkt einfach das er in einer Zeit gebaut wurde, in der den Tiere nicht viel zugestanden wurde.
Tierhaltung ist und war schon immer eine sehr egoistische Sache. So ist das nunmal. Entweder man kann das mit seinem Gewissen vereinbaren oder eben nicht. Aber man sollte als Halter halt alles dafür tun um den Tieren ein artgerechtes Zuhause zu bieten. Was natürlich bei domestizierten Tieren nicht geht ...dürfte sich als Haustierhalter, gerade im Bereich Terraristik und Aquaristik, wohl bitte an die eigene Nase packen. Oder habe ich das falsch verstanden und ihr macht das nicht, weil euch das gefällt, sondern weil ihr im Wohnzimmer ein neues Artenschutzprojekt vorbereitet?
Ein Sprichwort sagt: "Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.". Den Punkt habe ich leider verpasst.




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Ich stimme dir in allen Punkten voll und ganz zu. Die Statistik aus Duisburg kannte ich noch nicht, das ist ja schon echt stark!![]()
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Fairerweise muss ich sagen das die Zahl von PETA ist:
10 Dinge, die Sie über die Delfinarien in Duisburg und Nürnberg wissen sollten
In Nürnberg ist die Zahl ungefähr gleich hoch.
Ein Sprichwort sagt: "Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist.". Den Punkt habe ich leider verpasst.
Trotsche (05.04.2014)




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Der Duisburger Zoo ist in meinen Augen auch mehr als ausbaubedürftig. Ich besuche gern und viele verschiedene Zoos. War schon in Köln, Duisburg, Arnheim, Gelsenkirchen, Münster, Wuppertal und und und. Wuppertal und Duisburg sind mit die schwächsten gewesen ABER hier wurde in den letzten Jahren extrem viel gearbeitet. Wir haben ein riesen großes neues Löwengehege, das ist so groß, das man die Tiere teilweise nichtmals sehen kann wenn die sich verstecken. Die Pinguine haben ein neues, größeres Reich bekommen, die Bären auch und die Arbeiten sind noch lange nicht beendet. War jetzt aber auch 1 1/2 Jahre nicht mehr um zu schauen was noch alles wie umgesetzt wurde
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