Van Gaal wehrt sich gegen Kritik von Hoeneß, Kahn und Scholl


Die Kritik von Präsident Uli Hoeneß ist an Trainer Louis van Gaal nicht spurlos vorbeigegangen. Vor dem Bundesliga-Klassiker bei Werder Bremen mochte auch der Coach des FC Bayern mit seiner Meinung nicht mehr hinter dem Berg halten.
"Mein Vorstand unterstützt mich, meine Spieler unterstützen mich, mein Stab unterstützt mich. Ich denke, dass ich mich sehr wohl fühle beim FC Bayern. Aber mein Präsident hat Kritik geäußert. Okay, das ist so. Wenn eine Person das macht...", sagte van Gaal und wies darauf hin, dass diese Person zudem nicht immer auf dem Vereinsgelände sei.


"Wir sind ein warmer Verein"

Kritische Äußerungen der ehemaligen Bayern-Profis Oliver Kahn und Mehmet Scholl, die denen von Hoeneß ähnelten, tat van Gaal dagegen als "Papageien-Musik" ab. Sie berühre ihn nicht weiter.
Scholls Kritik am Umgang mit verdienten Spielern wie dem zum AC Mailand gewechselten Kapitän Mark van Bommel wies van Gaal zurück. "Im Gegenteil, zu dem was Scholl gesagt hat: Wir sind ein sehr warmer Verein und gehen sehr ehrlich und menschlich mit unseren Spielern um. Es ist eine warme Welt beim FC Bayern", sagte van Gaal zum Wechsel von van Bommel. Der Rekordmeister hatte seinem Kapitän auf dessen Wunsch die sofortige Freigabe für Milan erteilt.

Zu kleiner Kader?

Angesichts der Abgänge von van Bommel sowie Edson Braafheid und David Alaba zu 1899 Hoffenheim sorgt sich van Gaal aktuell angesichts der zusätzlichen verletzungsbedingten Ausfälle von Franck Ribéry, Toni Kroos und Ivica Olic über seine personellen Möglichkeiten. "Jetzt finde ich, dass wir einen zu kleinen Kader haben."

Ob der deutsche Meister vor Ablauf der Wintertransferfrist noch einmal tätig werden wolle, ließ van Gaal unbeantwortet.




Quelle: http://www.sportal.de


Wenn das weiter so geht , hat wohl Bayern bald einen neuen Trainer