Games Convention startet auch 2009 in Leipzig
25. August 2008, 10:11
http://pics.computerbase.de/1/204.png Wie der Vorsitzende der Leipziger Messe GmbH, Wolfgang Marzin, nach dem Ende der diesjährigen Games Convention mitteilte,
werde die Messe auch im nächsten Jahr in Leipzig stattfinden. Die Veranstaltung wird dann in Konkurrenz zur GamesCom treten, die als Folgemesse etabliert werden und in Köln stattfinden sollte.
Marzin begründete diesen Schritt mit einem neuen Besucherrekord sowie anhand einer repräsentativen Umfrage unter
Firmen, Fach- sowie Messebesuchern. So fragte das Institut für Marktforschung Leipzig, ob es auch im nächsten Jahr eine Games Convention in Leipzig geben solle. Dem Ergebnis nach habe nur ein kleiner Teil gegen eine Fortführung der Games Convention in der sächsischen Stadt gestimmt. Insbesondere private Gäste hingen dem bisherigen Messestandort an; so stimmten über 82 Prozent der Privatbesucher für eine GC 2009 in Leipzig. Unter den Fachbesuchern stimmte nur jeder Achte gegen eine Fortführung der Messe in Leipzig, bei den Ausstellern haben etwa zehn Prozent gegen den Standort gestimmt.
Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Leipziger Messe GmbH:
„Die Branche und die Besucher unterstützen uns eindeutig darin, die Messe in Leipzig fortzuführen.“
Die nächste Games Convention wurde folglich für den 19. bis 23. August 2009 ausgerufen und findet damit nur wenige Wochen vor der GamesCom in Köln statt, die Mitte September zum ersten Mal die Pforten öffnen soll. Am 17. August 2009 soll auch die bekannte GCDC – die Entwicklerkonferenz der Spieleindustrie – wieder stattfinden.
Die Leipziger Messe wendet sich bei diesem Vorhaben vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) ab, der das Konzept nach Köln übertragen wollte und folgerichtig die GamesCom iniziiert. Hierfür seien hauptsächlich Infrastrukturnachteile des Leipziger Standortes verantwortlich gewesen, wie es bei der Begründung des Umzuges hies.
Die diesjährige Games Convention stellte einen neuen Besucherrekord mit über 203.000 Messegästen auf.
Autor: Jirko Alex
Quelle: computerbase.de