Habs auch grad gesehen...
Aber wie war das mit der Steuererklärung von Andy oder so?
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Habs auch grad gesehen...
Aber wie war das mit der Steuererklärung von Andy oder so?
es wäre durchausmöglich dass das Programm soweit verändert wurde das Origin nix mehr macht
Gut, in den letzten Wochen kamen einige Updates immer wieder für Origin. Es wäre also gut möglich das einige Änderungen vorgenommen wurden. Jetzt sollte eigentlich Gamestar das auch noch einmal überprüfen, schließlich kam von denen ja der Stein ins rollen.
das mit der Steuererklärung kam nicht von mir, ist aber durchaus möglich, wenn derjenige seine Dokumente in den Eigenen Dateien gespeichert hatte
angeblich scannt Origin nicht mehr den PC, bzw das Laufwerk
Übrigens ist das Gespräch zwischen EA und theorigin am 01.12.2011 in Köln, wobei ich mir sicher bin, das dort nichts bei raus kommt.
Origin wird es auch danach noch geben, leider.
Ja auf GHTV wurde das auch nochmals detailliert zusammengefasst.
Origin: Keine Spionage aber trotzdem eine Abmahnung
Interessante Entwicklungen sind das. Es wächst tatsächlich kein Gras drüber, jedenfalls langsamer als es EA lieb ist.
was dort steht, stimmt gar nicht, denn so einige user haben schon screenshots von deren prozess monitor scans zur verfügung gestellt, in dem man ganz klar sehen kann, wo origin überall herumwühlt und dort sieht man ganz klar, dass dort nicht nur dort geschaut wird, wo es laut ct nur geschieht.
wer weiss was origin nach dieser ganzen zeit alles klammheimlich verändert hat und nach ewigkeiten testet dann ct mal was und kommt zu ganz anderen ergebnissen.
meinen einkommenssteuer ordner hat weder windows, noch origin angelegt .... nur mal so zur info
Deswegen hab ich ja hinzugefügt "nach dem Update" nichts anderes hat c't gemacht. Es hat ja niemand behauptet dass das schon immer so war, natürlich kamen die Änderungen erst mit der Aktualisierung. Alle Screens was vorher gemacht wurden sind jetzt sowieso irrelevant.
Mehr können die User eigentlich nicht mehr verlangen, denn jetzt läuft es wie bei anderen Tools auch. Auf eine Wiedergutmachung sollte jetzt keiner Hoffen.
also die Umfrage, und vor allem das Ergebnis, sind schon der absolute Hammer:
Quelle: FIFA 4 Fans.de - Aktuelle News
also entweder haben da nur Kinder abgestimmt, die noch nicht mal zählen, geschweige denn lesen können, oder nur Leute, die eh schon stationär aufgenommen wurden:negative:
ich habe keine Ahnung, was man durch Origin für Vorteile haben könnte, mir fällt kein einziger ein, aber negative Aspekte zu hauf
Ich hab da relativ am Anfang mit "Nutze es nur, weil ich es brauche" abgestimmt und traute meinen Augen nicht, da es dau auch schon sehr stark diese Tendenz gab:yes:
sind aus der anfangszeit.
der artikel klang mir aber fast so als wäre nie was gewesen.
zu dieser abstimmung:
ein ebenso grosses erstaunen würde man sicher vorweisen können, wenn man mal die leute sieht, die abgestimmt haben :)
es gibt ja schon ne menge drösel auf dieser welt und auch direkt gesteuerte abstimmungen .......
gibt in dem fall ja nur die 2 möglichkeiten ...... zuviuele trottel oder ergebnisgesteuert durch "´xxxx"
Ein Artikel von Gamestar zu dem runden Tisch gestern gibt es hier . Ist gant intressant:good:
Mist da war Wolvi schneller
Warst etwas langsam.:D
Ist schon interessant was da alles drinsteht.
Nachdem was ich gelesen habe schienen alle Anwesenden gaz zufrieden gewesen zu sein. :good:
na ja, es liegt aber immer noch immens viel im argen, wie ich finde, klar ist da auf jeden Fall noch lange nichts
Es scheint vorran zu gehen, jetzt muss EA Taten folgen lassen. Wenn sie das tun, belohne ich sie auch, indem ich BF3 kaufe :D
entscheidend wird wohl sein, wie der Satz weiter geht:
Für mich jedenfalls ist und bleibt Origin ein unnützes Werkzeug um User zu kontrollieren und von einer Plattform abhängig zu machen, zudem ist es für die meisten Fehler (technische) verantwortlich.Zitat:
Ob sich wirklich etwas ändern wird, steht freilich in den Sternen. Der geänderten EULA zum Trotz entspricht die Origin-Software in ihren Fähigkeiten immer noch einer Spyware. Ob der Client speziell für den deutschen Markt angepasst wird, kann oder will EA derzeit nicht sagen. Schon zu Beginn stellt Olaf Coenen klar, dass der runde Tisch nicht dazu da sei, solche Entscheidungen zu treffen. Es gehe um den Dialog, nicht um die Geschäftspolitik von EA. Dennoch machen er und seine Kollegen den ehrlichen Eindruck, zuhören zu wollen und den runden Tisch nicht als reines PR-Kammerspiel zu begreifen. Was daraus wird und ob sich EA tatsächlich noch formell bei der Community entschuldigt, bleibt abzuwarten. Der Anfang aber ist gemacht, es war höchste Zeit.
Der Bericht ist ganz nette :)
Aber noch besser finde ich diesen Kommentar bei Facebook
:DZitat:
über origin flame und bei facebook angemeldet zu sein ist wie ne alarmanlage inner bude haben aber den schlüssel in der haustür stecken lassen
Amen!
Es war mir immer schon suspekt über das eine zu meckern, aber das andere zu nutzen. Denn unabhängig davon das es zwei verschiedene Bereiche sind, rational gesehen, ist es ein und der selbe Mist.
Und sein wir doch mal ehrlich, viele lassen sich auch sehr mitreißen von der Debatte. Siehe Gamestar-Kommentare, hoch promovierte Besserwisser und Kiddies die selbst nicht wissen was sie schreiben, es sind oft genau die, die als erstes irgendwo ihre Adresse, Mail etc. preisgegeben.:negative:
Genau so sieht es aus und man merkt es gerade auf gewissen Seiten mit to am Ende :sarcastic:Zitat:
Und sein wir doch mal ehrlich, viele lassen sich auch sehr mitreißen von der Debatte. Siehe Gamestar-Kommentare, hoch promovierte Besserwisser und Kiddies die selbst nicht wissen was sie schreiben, es sind oft genau die, die als erstes irgendwo ihre Adresse, Mail etc. preisgegeben.:negative:
Der Vergleich hinkt aber. Bei (z.B.) Facebook sucht man sich aus, was man preisgibt, Origin nimmt alles.
Ich sagte nicht das es haargenau die gleiche Situation wäre. Vielmehr ist es die Summe als solches wie ICQ, Skype, Steam, Ubisoft Launcher, Twitter, Facebook, und schieß mich Tot. Wenn das eine genutzt wird, geht oft das andere miteinher.
Ja sicher, einige Plattformen lassen einem die Option. Doch überleg mal wie viele das nutzen, in Relation ist man dann einen Dreck sicherer. Das relativiert Origin zwar nicht, aber es zeigt die Reichweite auf.
Ich hab Origin bei mir installiert, wollte es in die Sandbox stecken, hab aber vorher mit Process Manager die Installation und den ersten Start verfolgt und siehe da; ich muss der c't Recht geben, Origin hat auf keinen Ordner außerhalb vom Betriebssystem und sich selbst zugegriffen. Genau wie bei der Registry. Jetzt darf es doch tatsächlich erstmal auf meiner Platte verweilen;)
aus aktuellem Anlass, hier die Zusammenfassung des Gesprächs zwischen EA und einer Abordnung der Gaming Community:
Quelle: Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht. | theorigin.deZitat:
Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
Veröffentlicht am 3. Dezember 2011
http://www.theorigin.de/wordpress/wp...03-300x168.pngLiebe Community!
Vorweg: Wir wollen versuchen, die Ereignisse des Abends am runden Tisch bei Electronic Arts möglichst originalgetreu und objektiv wiederzugeben. Wie bereits in unserer Kurzmitteilung von gestern Abend geschehen, betonen wir, dass wir nach bestem Wissen und Gewissen versuchen werden, den ca. 150 minütigen Dialog (ohne Pausen und zweisprachig geführt) wahrheitsgetreu wiederzugeben.
Nachdem Herr Dr. Coenen alle EA-Mitarbeiter sowie einen wohl kurzfristig bestellten Rechtsanwalt (nicht auf der initialen Teilnehmerliste) eingangs vorstellte und ein jeder Gast die Möglichkeit bekam, sich selbst vorzustellen, verwies er direkt darauf, dass an diesem Abend keine Entscheidungen getroffen werden könnten. Dies sei im Hinblick auf den umfangreichen Forderungskatalog sowie die Komplexität des Themas an sich kaum verwunderlich und deswegen bat er alle Beteiligten um Verständnis.
Herr Dr. Coenen gab zu verstehen, dass man bei EA nicht den Grund für das schlechte Gesamtimage der Firma bei der Community kenne. Dennoch reagiere man auf das Feedback und führe bereits erste Änderungen durch (welche Änderungen das sind, erfahrt Ihr später im Detail).
Dies sei ein deutliches Zeichen der Wahrnehmung der Community seitens EA und stünde als Fundament für zukünftige Verbesserungen. Zitat Dr. Coenen: “Our philosophy as Electronic Arts is to listen and to learn” (“Unsere Philosophie als Electronic Arts ist es, zuzuhören und zu lernen”).
Nach dem Intro wurde uns das Wort überlassen. Alle Beteiligten einigten sich darauf, keine Audioaufnahmen zu tätigen. Da auch kein “Wort-für-Wort” Gesprächsprotokoll angefertigt wurde, bleiben als Grundlage für unseren Bericht
- mitgeschriebene Passagen sowie Notizen
- die Quintessenz aus den Aussagen der Electronic Arts Offiziellen sowie des Rechtsanwalts Ewald
- der Gesamteindruck, welcher mit fortschreitendem Gespräch und vor allem persönlichem, menschlichen Kontakt durchaus positiv beeinflusst wurde.
Leider konnte Greg Schaefer als Vice President und CTO EA Global (Chief Technology Officer) nicht persönlich anwesend sein, war aber für ca. 60 Minuten dem Gespräch per Videokonferenz aus Kalifornien zugeschaltet. Aufgrund der Zeitknappheit von Mr. Schaefer verlagerten wir den ersten Gesprächsteil auf die technische Seite der Origin-Problematik.
Greg Schaefer hörte aufmerksam zu und gab sehr wenige finale, eindeutige Aussagen ab. Wir konfrontierten ihn und den aus den USA angereisten EA Partners Global Marketing Vice President, Craig Rechenmacher, seines Zeichens Hauptverantwortlicher für Origin, mit den Vorwürfen rund um Origin als Software.
Explizit fragten wir, ob der Origin Client, egal in welcher veröffentlichten Version, Scans auf der Festplatte des Users ausführen könne. Diese Frage wurde damit beantwortet, dass der Origin Client zum jetzigen Zeitpunkt die Festplatte nicht scanne. Jedoch räumte Schaefer ein, dass man “die Rechte des Clients auf den Origin-Ordner beschränkt habe, wohingegen vormals noch ‘Rechte’ für den gesamten Programs Ordner bestanden hätten”. Welche Version des Origin Clients mit “vormals” gemeint war und wie man nun “Rechte” auslegen möchte, blieb unklar. Es war scheinbar nicht beabsichtigt, dass der Origin Client ausserhalb des eigenen Ordners aktiv ist.
Auf die Frage “Aber warum räumt sich EA anhand ihrer EULA weitreichende Rechte zu ebendiesem Scanning ein, wenn die Software dies weder könne noch EA das wolle?” entgegnete Schaefer, dass er kein Rechtsexperte sei und nur Auskunft über die Software an sich geben könne. Craig Rechenmacher ergänzte, dass es nicht die Intention EA’s sei, Kunden heimlich auszuforschen, sondern man wolle lediglich die Qualität der Produkte erhöhen und natürlich auch zielgerichtet Werbung platzieren. Eine Aussage, die Dr. Jens-Uwe Intat, Senior Vice President EA Europe, später in einem anderen Kontext nochmal aufgriff.
Im Zuge des Auskunftsersuches einiger User (siehe: http://www.theorigin.de/wordpress/?p=2042) und der darin von EA Deutschland getätigten Aussage, dass vielmehr die EA Inc. USA personenbezogene Daten erhebe, nicht die EA Deutschland GmbH, bot Schaefer an: “I’ll look into it.“
Ausführlich aber erklärte Schaefer, dass der Origin Client “von sich aus” keine Spiele automatisch an den Account binden könne. Lediglich zeige er eine Spieleliste an, wenn diese Spiele zu irgendeinem Zeitpunkt in der Vergangenheit im Origin-Account (ehem. EA-Account) integriert worden waren und, bspw. nach einer Neuinstallation des Windows Systems, ebendiese Spiele nicht auf der Festplatte installiert seien. Dies geht konträr zu der Darstellung von Sebastian Radtke. Er erklärte, dass bereits installierte, vorher nicht in Origin eingebundene [alte] Spiele, plötzlich ohne dazutun des Users im Origin Client angezeigt werden. Diese zugegebenermaßen komplexe Thematik konnte nicht abschließend geklärt werden (eine Liste betroffener Spiele wurde unsererseits an EA versandt).
Zwar zeitmäßig später diskutiert, aber sinngemäß hier passend fügen wir ein:
Unklar war auch, was mit alten Spielen passieren würde, wenn man einer neueren EULA nicht zustimmen würde. Wären diese Spiele folglich in Zukunft nicht mehr spielbar? Leider hatte man dafür noch keine Antwort, aber man würde bereits über eine Lösung nachdenken.
Auf unsere Nachfrage an Mr. Schaefer, ob denn ein separater “deutscher” Origin Client existiere, antwortete dieser nicht direkt auf die gestellte Frage, erklärte aber, dass der Origin Client in mehreren Stufen bereits bereinigt wurde. Die Diskussion führte direkt zum Offline-Modus von Origin – ein Offline-Modus seitens Origin-Client sei schon immer möglich gewesen, antwortete Andreas Koch, Community-Manager bei EA. Es wurde allerdings abgestritten, dass Origin den Dienst quittiere, wenn der Client keine Verbindung zum Internet hat und im Offline-Modus läuft. Nach früheren Userbeobachtungen war aber genau diese Problematik Grund dafür, anzunehmen, dass gar kein “Offline”-Modus existiere. Wiederum teilten beide Seiten ihre Standpunkte mit und nahmen Notiz. Die Frage einer stillschweigenden Änderung des Clients innerhalb der letzten fünf Wochen bleibt dennoch offen.
Einer unserer Kernpunkte, der insbesondere von Euch stark nachgefragt wurde, war, ob Origin optional wird. Robert Walther erhob hier das Wort und im Verlaufe seiner mehrminütigen freien Rede erwähnte er als Anschauungsbeispiel die Möglichkeit einer Account-Staffelung, die einem jeden User seinen persönlichen Präferenzen nach “das Gesamtpaket” garantieren würde, welches er wählte. Aber immer und zu jeder Zeit unter der Prämisse der Transparenz! Der Mehrwert des Origin Dienstes in seiner jetzigen Form sei nämlich, so Walther weiter, nicht ersichtlich und es müssten “Anreize her”, um Origin als Plattform zu legitimieren, was wir von theorigin.de gar nicht genug betonen können.
Langfristig, so Dr. Coenen, Dr. Intat und Craig Rechenmacher einstimmig, solle Origin eine Vertriebsplattform und Social Media Plattform werden, der Qualitätsverbesserung dienen und die “bereits hohe Produktqualität” weiter steigern. “Und alle rechtlichen Grundlagen sowie softwaretechnischen Grundlagen zielen darauf ab“, so sinngemäß Dr. Intat. Herr Mull prangerte unsererseits an, dass “somit 100% der Spieler für Sie [EA] kostenloses Qualitätsmanagement betreiben” würden, welches sonst EA sehr teuer käme. Antwortzitat Dr. Intat: “Wenn Sie so wollen, ja, ist das richtig“.
Nach Verabschiedung des bereits verspäteten Greg Schaefer fokussierten wir das Gespräch auf die EA Vertragstexte, dem wohl essentiellsten aller Punkte und grundlegender Aufhänger der Protestbewegung. Die häufigen Änderungen der EULA und Nutzungsbedingungen wurden jüngst, wie Ihr bereits wisst, nicht gesondert kommuniziert und waren damit weder rechtskonform, noch war das Verfahren rechtskonform. Wie sich herausstellte, hatte man schlichtweg nicht an den offensichtlichsten aller Wege gedacht: ein Popup zur jeweiligen Ankündigung bei EULA Änderungen. Als wir dieses Popup vorschlugen, schienen EA’s Köpfe mehr als überzeugt zu sein und wir erlebten einen kurzen aber amüsanten Moment der Sprachlosigkeit.
Kurz darauf fragte Dr. Intat (mittlerweile zusehends genervt),http://www.theorigin.de/wordpress/wp...01-150x150.png nachdem wir mehrere Minuten Rechtsanwalt Ewalds Vortrag “über die Komplexität der Vertragswerke” lauschten, sinngemaß: “Also, wenn sowieso deutsches Recht gilt und die Klausel bzgl. englischem Recht unwirksam ist, warum lassen wir den Quatsch dann nicht einfach weg?” In diesem Kontext fiel dann auch der mittlerweile bekannte Satz: “Das war ein ******, und das wissen wir auch.” Auch Dinge wie Betriebsblindheit wurden eingeräumt.
Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit sprachen wir Punkte, die uns noch am Herzen lagen, kurz an. So stellten wir z.B. die Frage: Warum ausländische Keys aus Retailversionen gesperrt wurden. Laut EA werden offiziell gekaufte Keys niemals gesperrt, doch gab es in der Vergangenheit wohl diverse Lieferungen, welche gestohlen wurden. Hier muss EA natürlich handeln und diese Sets sperren. Dr. Coenen wies darauf hin, dass es jedem klar sein müsse, dass “etwas faul” ist, wenn eine Battlefield 3 boxed Version plötzlich für 15 € im Internet erhältlich ist.
Auch das Thema Sicherheit bezüglich des Battlelogs wurde aufgegriffen. In jüngster Vergangenheit waren die Server der großen Spielebetreiber im Visier diverser Hackergruppen und Nachrichten über gestohlene Daten reihten sich prominent aneinander. Wir von theorigin.de betrachten daher das Battlelog mit seiner “Sicherung” via Javascript als sehr kritisch! Die Thematik wurde von Craig Rechenmacher notiert und soll “as soon as possible” untersucht werden.
Wie auch seit Wochen in unseren News berichtet, sprachen wir die Problematik zu den Accountbanns an. EAs Antwort fiel eindeutig aus: Bei Verstößen und Fehlverhalten im Forum wolle man Banns weiter durchsetzen. Jedoch gab man zu, dass anhängig der gesamte Originaccount nicht gebannt werden dürfe, sondern maximal (zusätzlich zu dem Forumsbann) ein Bann für das betroffene Spiel. Das Problem sei “Top Priority“, auch deswegen, weil man noch im Jahr 2009 zusicherte, diese Accounts niemals zusammen zu legen. Im direkten Zusammenhang mit den Accountbanns fragten wir natürlich auch nach einem Schutz vor Cheatern innerhalb der Spiele, explizit nun Battlefield 3. Die amerikanischen Kollegen von EA antworteten: Zum einen wäre da Punkbuster und zum anderen das Anticheatteam seitens DICE, welche schon reichlich Cheater aus dem Spiel halten würden.
Auch die Supportschwierigkeiten waren im Fokus unserer Fragen. EA sei sich der Situation bewußt und man habe bereits genügend Szenarien betrachtet und könne sich die Ausführung dieser hier sparen. Man räumte das Problem des miserablen Supports ein, sagte, es sei “ein No-Go” und auch hier gelte “Top Priority“.
Demos! Ein Wort, das alles sagt. Über das Fehlen von Demos wurde auch geredet. Uns wurde der Aufwand, Demos zu programmieren erläutert und der Nutzen vorgehalten. Marcus de Roquez führte an, untermauert von Herrn Radtkes Umfragewerten, dass aufgrund fehlender Demos die Beschaffung illegaler Kopien eines Spiels ansteigen würde. Der User wolle vor Kauf eines 60€ Titels schon gern wissen, ob das Spiel läuft und inhaltlich seinem Geschmack entspricht. Dies ist nicht zuletzt eine Konsequenz aus den jahrelang abgelieferten “Betaversionen” seitens der Entwickler/Publisher und niemand wolle die Katze im Sack kaufen. Wir bekamen die Antwort von Götz Klingelhöfer und Craig Rechenmacher, dass eine Plattform in Arbeit sei, welche Content aus den fertigen Spielen sozusagen “als Demo freischalten und via Browser streamen könnte“, um dem Begehren nach Demos nachzukommen.
Das Gespräch neigte sich dem Ende und wir bekamen alle nochmals die Möglichkeit offene Punkte oder Statemens loszuwerden. Wir betonten wiederholt die Möglichkeiten die durch Optionalität und freiwillige Features eröffnet würden. Diese Anregungen wurden genauso offen angenommen wie die Kritik an der mangelnden Kommunikation und Transparenz. Insbesondere die Reaktionszeit EA’s auf die anfänglichen Vorwürfe und die Reaktion auf den offenen Brief, und das ließen wir wiederholt und eindringlich anklingen, empfand die gesamte Community als inadäquadt. Die Reaktion EA’s während des Gesprächs und das Eingestehen von Fehlern ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, wenn man aus selbigen Fehlern lernt, was wir auch genau so auffassen. Die Fragen der Community (Q&A Phase 2) wurden nicht Wort für Wort gestellt, sondern im Anschluss mit Bitte um Antwort angesprochen.
Schlusswort
Das Treffen verstehen wir als ehrlichen Schritt EA’s, uns, die Community, verstehen zu wollen (auch wenn das viele nicht glauben mögen, im persönlichen, menschlichen Kontakt kristallisierte sich ehrliches Interesse heraus).
Man dankte uns für unsere passionierten Beiträge und den selbstlosen Einsatz als Privatpersonen. Nun, es ist wohl jedem klar, jetzt müssen Taten folgen! Was wir jedoch auch sagen müssen: Das Meeting war kein einseitiges Abladen von Schuldzuweisungen, Fragen, Verdachtsmomenten et cetera. Auch wir haben eine Menge über die Funktionsweise der Electronic Arts Inc. gelernt. Und wir meinen, dass EA im Umkehrschluss unmißverständlich klar geworden ist, wie wir funktionieren, wie wir denken, was wir begrüßen und was wir strikt ablehnen. Man könnte sagen, dass eine provisorische Holzbrücke über den Rhein gebaut wurde. Diese gilt es nun zu befestigen.
Danke an alle Helfer für Beiträge, News, Comments, Links, eure Zeit und Energie und wir verbleiben mit der nächsten tickenden Zeitbombe im Gepäck (kleiner Spaß am Ende http://www.theorigin.de/wordpress/wp.../icon_wink.gif ).
Mit herzlichen Grüßen
Marcus de Roquez – Suncreme
Marian Mull – Verschwörungstheoretiker
Sebastian Radtke – TheOrigin
Sven-Ole Mika – Killthis
Robert Walther – Natros
http://www.theorigin.de/wordpress/wp...rotokoll02.png
PS: for our international visitors: an english version of our statement will be released shortly, we stay in touch.
Teilnehmerliste:
Electronic Arts:
- Dr. Jens Uwe Intat
Dr. Jens Uwe Intat ist seit November 2005 bei Electronic Arts als SeniorVice President für die Publishing-Aktivitäten in Europa verantwortlich.
- Greg Schaefer (via bitcom/livestream)
Vice President and Chief Technology Officer, Online and EATech, Origin
- Craig Rechenmacher
Vice President Global Marketing
- James Moore
Senior Director E-Commerce Europe bei Electronic Arts
- Götz Klingelhöfer
Head of Marketing EA Games/EAP GSA
- Olaf Coenen
Dr. Olaf Coenen ist seit Mai 2008 Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland.
- Martin Lorber
Martin Lorber ist als PR Director verantwortlich für die strategische Unternehmenskommunikation, die politische Kommunikation und den Bereich Corporate Social Responsibility im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist er Jugendschutzbeauftragter des Unternehmens.
- Konstantin Ewald
Zuständig für die EULA-Überarbeitung, Rechtsanwalt.
- Andreas Koch
BF Community Manager
theorigin.de:
- Sebastian Radtke – TheOrigin
- Robert Walther – Natros
- Marcus de Roquez- Suncreme
- Marian Mull – Verschwörungstheoretiker
vdvc:
- Patrik Schönfeldt
- Matthias Dittmayer
battlefield-inside.de:
- Maximilian Paulussen
bfbcs.com:
- Dominik Herbst
esl.eu:
- Jan-Philipp Reining
gamestar.de:
- Michael Graf
am besten finde ich die idee, dass man vip user werden kann, wenn man sich freiwillig ausspionieren lässt :)
was vor 20 jahren in diskos funktioniert hat, kann ja bei dem daddelmob auch heutzutage funktionieren.
du bist ab jetzt "vip" und wir sagen danke für deine titelgeilheit :dash1::dash1::dash1:
Naja ziemleich viel schwammiges von Ea so von wegen: Ja so schnell wie möglich
Aber ich denke, dass diese Gespräch trotzdem sehr gut und sinnvill war:good:
Die ganze Sache wirkt wie ein alter Kaugummi und den sollte man langsam ausspucken :)
liegt vielleicht daran, dass die idee mit dem vip krams nicht unsere war, sondern die von origin und ich finde diese nunmal etwas dämlich.
nichts anderes als "vip" bauernfängerei ist das und genau nach diesem motto hatt man auch in dem von mir genanntem beispiel agiert.
gibt jedem drösel eine vip card und dann kommen sie woche für woche wieder.
Hab die Stelle in dem zitierten Bericht gerade nicht gefunden, aber hier ein Zitat aus dem GameStar Bericht:
Demnach kommt die Idee aus der Community und ich finde sie vollkommen vernünftig. Ich entscheide darüber, ob ich Daten Preis geben möchte oder nicht und im Gegenzug krieg ich immerhin eine kleine Belohnung!;)Zitat:
Robert Walther von TheOrigin spinnt den Vorschlag weiter: Man könne doch drei Arten von Origin-Accounts anbieten: In der Standardversion dürfen die Fans unbehelligt spielen, ohne Daten abzugeben. Wer in die Datensammlung einwilligt, steigt zum VIP-User auf und bekommt früheren Zgriff auf (kostenpflichtige) DLCs, etwa zu Battlefield 3 oder Mass Effect 3 .
das sollte eine sebstverständlichkeit sein, dass ich über den umfang meiner persönlichen daten entscheide, die ich bereit bin herauszugeben.
aus diesem grunde muss man doch nicht mit ea oder origin oder sonstwem darüber verhandeln.
wer mehr daten preisgeben möchte, dem steht es eh frei dies zu tun
es war ein Vorschlag, mehr aber auch nicht und ob der umgesetzt wird, ist mehr als fraglich