Schütz wird uns niemals verlassen!
Haha Spaß find ich irgendwie cool :D aber er ist eigl ein echter 6er und kein 10er
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Schütz wird uns niemals verlassen!
Haha Spaß find ich irgendwie cool :D aber er ist eigl ein echter 6er und kein 10er
Hedenstad beim BVB vorgestellt – Testspielsieg gegen Rubin Kasan
Der Kader der Dortmunder Zweitligamannschaft nimmt langsam aber sicher Form an. Nun konnte man sich die Dienste des Norwegers Vegar Eggen Hedenstad sichern. Der 23-jährige Rechtsverteidiger war zuletzt vom SC Freiburg an Eintracht Braunschweig ausgeliehen und bei den Niedersachsen Stammspieler auf der rechten Verteidigerposition.
Eine Rückkehr in die Bundesliga zum Sportclub, schloss der 5-fache Nationalspieler aus - nun schlug der BVB also zu. „Vegar ist trotz seines jungen Alters schon ein gestandener Profi und hat viel Erfahrung. Er passt gut in unser Profil, da er auch offensiv immer gerne mitarbeitet und den Weg nach vorne sucht“, so Sportdirektor Michael Zorc bei Hedenstads Vorstellung.
Noch ohne Hedenstad reiste die Dortmunder Mannschaft nun ins Trainingslager nach Südtirol. Auch Abwehrspieler Marian Sarr (erkältet) und Rückkehrer Jonas Hofmann (noch bei der Familie) werden in den kommenden Tagen nachreisen. Gleiches gilt auch für Trainer Stephane Chapuisat, der sich noch in der Schweiz befindet und womöglich nach weiteren Neuzugängen Ausschau hält.
Das erste Testspiel gab es bereits wenige Stunden nach der Ankunft im Hotel. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit besiegte der BVB den russischen Klub Rubin Kasan mit 2:0. Milos Jojic und Pierre-Emerick Aubameyang trafen für die Dortmunder.
Zwei Berner für den BVB: Steffen und Bertone im Spielercheck
Als Stephane Chapuisat mit einem Tag Verspätung am kleinen Bozener Flughafen in Südtirol landet, staunen die anwesenden Reporter nicht schlecht. Im Schlepptau hatte Chapuisat nicht nur sein Gepäck, sondern auch gleich zwei neue Spieler für den BVB. „Dass ein Trainer seine Spieler selber holt, ist natürlich außergewöhnlich! Aber momentan ist beim BVB alles außergewöhnlich“, so Chapuisat lächelnd zu den Reportern.
Um wen handelt es sich da bei den beiden Neuzugängen, die Chapuisat von seinem ehemaligen Arbeitgeber Young Boys Bern mitbrachte und kann das Duo dem BVB im Aufstiegsrennen wirklich beipflichten? Wir machen den großen Spieler-Check!
„Das hat schon fast was von Robben Junior“ schwärmen die Young Boy-Fans, wenn sie Renato Steffen auf dem Spielfeld beobachten. Immer wieder zieht der pfeilschnelle Rechtsaußen von seiner Seite nach Innen und sucht den Abschluss beziehungsweise den besser positionierten Mitspieler. Ohne Frage: Renato Steffens Spritzigkeit gehörte in der vergangenen Saison zu den Schlüsselelementen im Spiel der Berner.
Kein Wunder also, dass Anfragen aus anderen Ländern auf dem Tisch lagen. Stoke City, Lazio Rom, Werder Bremen – Steffen hatte die Qual der Wahl. Der 23-Jährige wollte jedoch unbedingt die Saison mit den Young Boys zu Ende spielen und sich erst danach entscheiden. So konnte er in den letzten Wochen nochmal Vollgas geben und war maßgebend am zweiten Tabellenplatz beteiligt.
Als Stephane Chapuisat dann vor wenigen Wochen nach Dortmund wechselte und dort das Traineramt übernahm, ging alles ganz schnell. „Das Dortmunder Management kontaktierte mich und teilte mir mit, dass man mich unbedingt haben wolle. Durch Stephane Chapuisat hatte ich natürlich auch direkt einen Bezugspunkt in Dortmund, zudem ist die Borussia immer noch ein Riesenclub. Ich habe mich schnell entschieden…“
Zusammen mit Chapuisat und Mitspieler Leonardo Bertone reiste Steffen dann ins Trainingslager nach Südtirol nach, wo er die Mannschaft kennenlernte. „Ein Top-Team. Spieler wie Marco Reus oder Aubameyang gehören zur Weltspitze. Das ist eine Ehre für mich“, so Steffen. Doch auch Steffen braucht sich nicht zu verstecken – und gilt beim BVB als großer Kandidat auf einen Stammplatz auf der rechten Außenbahn.
„The Next Arjen Robben?“ „Nein, ich möchte nicht mit anderen Spielern verglichen werden. Ich will meine eigene Geschichte schreiben und mir selber einen Namen machen.“ Gute Chancen hat er auf jeden Fall dazu.
Aufgewachsen im Berner Umland und schon von klein auf großer Fan der Young Boys aus Bern: Leo Bertone ist quasi der Kevin Großkreutz der Schweiz! „Natürlich habe ich mich sehr schwer damit getan, YB zu verlassen. Aber ich bin jetzt auch schon 21 Jahre alt und möchte diesen neuen Karriereschritt gehen“, so Bertone bei seinem Amtsantritt beim BVB.
Bertone ist auf der Sechs beheimatet und glänzte bei seinen Einsätzen für die Berner vor allem mit toller Übersicht und starken Zweikampfwerten. „Leo weiß, wo der Ball ist und wo er hin muss. Spieler mit so einem tollen Spielverständnis gibt es nur selten“, so Stephane Chapuisat, der Bertones Weg von den Jugendmannschaften in die erste Elf als Scout live miterlebt hat.
„Dass Dortmund mir jetzt die Chance gibt, ist hervorragend“, so der 21-Jährige. Nach den vielen Abgängen hat Bertone außerdem durchaus eine gute Chance, in Dortmund zum erhofften Leistungsträger zu werden. „Die Situation ist natürlich komisch, weil im Prinzip eine ganze Mannschaft neu aufgebaut wird. Aber die Stimmung ist hervorragend, ich habe mich sofort wohl gefühlt.“
Da lässt du mal deine Connections spielen. Die zwei Spieler von YB Bern (ich habe zuerst 'zwei Bremer für den BVB' gelesen. :sarcastic: passen gut, finde ich. Mal schauen, mit welcher Formation du dann spielst und wie es in der Startelf aussieht.
Die Berner Jungs find ich auch interessant. Hedenstad zum BVB? Hm, joar^^
Bin mal gespannt ob die beiden Young Boys einschlagen ;) wenn ihnen das Berner-Trikot steht, dann wird das BvB-Trikot auch passen hehe ;) dachte auf dem ersten Blick sogar das wären schon Dortmundtrikots^^
Die neuen Transfers sehen realistisch aus, dass du Leute aus der Schweiz holst finde ich gut und im Ausland würde der BVB im Falle eines Abstiegs sicher auch wieder aktiver werden. Lewandowski,Kuba und co kamen ja auch aus dem Ausland bevor sie groß raus kamen.
Das ganze Szenario ist vollkommen verrückt, im positiven Sinne. Es ist mal etwas komplett anderes, schön
sich an sowas ran zu wagen.
Finde die beiden YB Transfers richtig gut, Steffen passt definitiv zum BVB und bei Bertone bin ich gespannt wie er sich präsentieren wird.:yes:
Trainingslager in Südtirol ein „großer Fortschritt“ – Noch keine Klarheit bei Poulsen
Stephane Chapuisat steht mit verschränkten Armen am Spielfeldrand und blickt zufrieden aufs Grün im Südtiroler Passeiertal. Nur wenige Meter neben dem Trainingsplatz stehen grasmampfende Kühe und schauen interessiert Richtung Spieler. Die Abendsonne scheint, der Himmel ist strahlend blau, die Spieler lachen. Alles fühlt sich ganz normal an. Wenige Wochen nach der Dortmunder Schockstarre, verbunden mit dem Abstieg in die 2. Liga scheint endlich wieder etwas Normalität zurück gekommen zu sein.
„Nach vorne blicken“ lautet die Devise beim so neuen BVB. Die ersten Testspiele ließen in jedem Fall schon Optimismus zu. Dem 2:0 gegen Rubin Kasan folgte ein lockeres 8:1 gegen den südtiroler Club FC Merano Calcio (Tore: Ducksch (3), Nyarko, Leitner, Ginter, Jojic, Aubameyang). „Wir arbeiten sehr hart und ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft bald schon sehr gut miteinander harmonieren wird“, so Übungsleiter Stephane Chapuisat.
Neben den beiden Neuzugängen Renato Steffen und Leonardo Bertone, sind nun auch Abwehrspieler Marian Sarr und Rückkehrer Jonas Hofmann in Italien angekommen. Bevor es wieder nach Deutschland zurückgeht, stehen noch zwei Testspiele gegen Cagliari Calcio und Eintracht Braunschweig auf dem Programm.
In Sachen Yussuf Poulsen herrscht dagegen noch keine Klarheit. RB Leipzig befindet sich zur Zeit im Trainingslager in den Vereinigten Staaten, weswegen eine Kommunikation zwischen den beiden Clubs momentan eher schwierig ist. Wahrscheinlich wird es erst zu Gesprächen kommen, wenn beide Teams nach Deutschland zurückkehren.
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Es läuft: Die Dortmund-Stars beim Trainingslager
in Südtirol
„Nur ein halbes Karriereende“: Dortmunds neuer Co-Trainer Sebastian Kehl im Interview
Unscheinbar steht Sebastian Kehl am Spielfeldrand des Trainingsplatzes und diskutiert mit Trainer Stephane Chapuisat über mögliche Taktiken, während die Spieler auf dem Grün um Hütchen dribbeln und über Stangen hüpfen. Sebastian Kehls neuer Arbeitsbereich befindet sich seit wenigen Wochen nicht mehr auf, sondern neben dem Platz. Wir sprachen exklusiv mit dem neuen Co-Trainer des BVB’s!
Herr Kehl, es ist ungewohnt, sie am Spielfeldrand zu sehen. Wie sehr juckt es noch in den Füßen?
Natürlich ist es eine Umstellung für mich, aber ich bin glücklich, dass der BVB mir diese Chance gibt und ich beim Neuaufbau des Clubs helfen kann.
Ihr Karriereende stand bereits im Laufe der vergangenen Saison fest, dann folgte der Abstieg. Kann ein Karriereende schlimmer enden?
Nein, sie haben schon Recht! Der Abstieg als Karriereende ist natürlich ganz bitter. Aber ich spreche daher zuletzt auch nur von einem halben Karriereende. Als Co-Trainer habe ich nun die Möglichkeit, das alles wieder gerade zu biegen und den Club wieder nach oben zu führen.
Mit Stephane Chapuisat und Ihnen stehen zwei Männer an der Seite, die noch nie als Trainer gearbeitet haben. Könnte dies zu Problemen führen?
Stephane hat jahrelang als Talentscout gearbeitet und in Bern regelmäßig Einblick in das Trainerdasein bekommen. Zudem ist er kurz vor dem Abschluss des Trainerscheins, hier sehe ich keine Gefahr. Für mich ist diese Region natürlich noch neu, aber ich merke oft, dass ich schon zu meiner Spielerzeit wie ein Trainer gedacht habe. Deswegen bin ich sehr optimistisch, was die Zukunft angeht.
Als Sie 1999 im deutschen Profifußball so richtig durchstarteten, verließ Stephane Chapuisat gerade die Bundesliga. Welchen Eindruck haben sie von ihm?
Stephane und ich verstehen uns hervorragend, er war sofort davon angetan, mich als Assistent in seinem Team aufzunehmen. Ich kann mich noch an meine Teenie-Zeit erinnern, als er in der Bundesliga auftrumpfte. Daher ist er mir sehr gut in Erinnerung. Man merkt auch, dass er unglaublich gut mit den jungen Spielern umgeht, sein früherer Job als Talentscout ist also auf jeden Fall von Vorteil.
Chapuisat war ein Torjäger erster Klasse, während sie eher als Defensivspezialist galten. Können wir uns also auf eine ausgewogene Dortmunder Mannschaft freuen?
Ja, in diesen beiden Themen ergänzen wir uns sehr gut. Unser Ziel ist es, hinten stabil zu stehen und kaum Chancen zuzulassen und trotzdem ansehnlichen Offensivfußball zu spielen. Mit Marco Reus haben wir natürlich einen perfekten Spieler für die Offensive, in der Abwehr sind wir aber auch hervorragend ausgestattet.
Großes Thema in den letzten Tagen war vor allem der mögliche Verbleib von Pierre-Emerick Aubameyang und Nuri Sahin. Es wird immer wahrscheinlicher, dass die beiden Stars mit in die Zweitligasaison gehen. Haben sie schon mit ihren ehemaligen Mannschaftskameraden gesprochen?
Natürlich! Und ich bin guter Dinge…
Das heißt?
(lacht) Nunja, man muss natürlich verstehen, was so eine Zweitligasaison für einen Spieler bedeutet. Plötzlich ist man nicht mehr im Fokus und muss sich – um es mal ein bisschen plumper auszudrücken – mit irgendwelchen Dorfclubs auseinander setzen. Gerade für Auba, der ja gerne durch Glitz und Glamour auffällt, ist dies natürlich kaum vorstellbar. Aber glauben sie mir: Er weiß ganz genau, was er an diesem Verein hat und ich bin sehr optimistisch was sein und auch Nuris Verbleib angeht.
Alle reden immer von der „einen Zweitligasaison“, der Wiederaufstieg ist Pflicht. Was passiert, sollte es nicht klappen?
Natürlich wäre alles andere als der Wiederaufstieg ein großes Desaster. Aber das heißt nicht, dass wir uns denken: „So, spielen wir diese 34 Spiele mal eben locker flockig herunter.“ Wir wissen ganz genau, dass uns gerade in der zweiten Liga echt unangenehme Teams begegnen werden. Konzentriertes Arbeiten und intensives Auseinandersetzen mit dieser Liga stehen deshalb ganz oben bei uns auf der Liste. Deswegen glaube ich, dass wir es am Ende schaffen werden.
Vielen Dank, Sebastian Kehl!
Sehr gerne!
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Neuer Aufgabenbereich:
Sebastian Kehl ist neuer Co-Trainer bei Borussia Dortmund
Interessantes Interview mit Sebastian Kehl.. ich denke aber mal schon, dass es mit dem Wiederaufstieg klappen wird.. die Truppe ist stark genug