Nachdem im Winter keinen namenhaften Transfers von Seiten des Bayer-Vorstandes getätigt worden waren, freuten sich die Fans auf die nun anstehende Transferperiode. Doch die Nachricht von Geschäftsführer Michael Schade trübte die Freude etwas, denn dem Verein stünde weniger Geld zur Verfügung, als man ursprünglich kalkuliert hatte.
Sam und Reinartz verlassen die Werkself
An das fehlende Kapital dachte schnell keiner mehr, denn Anfang Juli wurde bekannt, dass sowohl
Sidney Sam, als auch
Stefan Reinartz den Verein verlassen werden. Sam zieht es entgegen aller Erwartungen nicht nach Gelsenkirchen, sondern auf die Insel zum FC Liverpool. Bayer 04 kassierte für den Flügelspieler rund 11.000.000 €.
Stefan Reinartz läuft hingegen weiterhin in der Bundesliga auf, nämlich im Trikot der TSG aus Hoffenheim. Seine Dienste ließen sich die Leverkusener rund 6.500.000 € kosten.
Viele Spieler sollen Spielpraxis sammeln
Des Weiteren bietet Hyypiä vielen Talenten die Möglichkeit, bei einem anderen Verein – auf Leihbasis – Spielpraxis zu sammeln. Die Rede ist von
Emre Can, der sein Glück in der zweiten Bundesliga beim VfL Bochum versucht, und dem Duo
Dominik Kohr und
Seung-Woo Ryu, welche beide für ein Jahr nach Cottbus wechseln.
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Die Werkself investiert kräftig
Nahezu vollständig wurden die durch Verkäufe generierten Einnahmen in diesem Transfersommer investiert. Der Wechsel vom brasilianischen Verteidiger-Talent
Dória von Botafogo ist nun endlich unter Dach und Fach. Der 19 Jährige kostet rund 5.000.000 €. Etwas teurer war der Argentinier
Luciano Vietto, der von Racing Club an den Rhein wechselt – für 6.500.000 €.
Jansen-Wechsel geplatzt – Jung ist da!
Lange waren Gerüchte um eine Verpflichtung von
Marcell Jansen im Umlauf gewesen. Sogar Verhandlungen sollen wohl geführt worden sein, doch letztendlich war der HSV nicht bereit, den vielseitig einsetzbaren Außenverteidiger ziehen zu lassen. Zudem war Jansens Interesse an einem Wechsel rapide gesunken, nachdem sich der HSV über den DFB Pokal für die Europa League qualifizierte.
Stattdessen suchte man nach Alternativen und fand sie in Person von
Sebastian Jung von Eintracht Frankfurt. Für schlappe 4.500.000 € wechselt der deutsche Nationalspieler zur Werkself. „Wir sind sehr froh, Sebastian nun in unseren Reihen zu haben. Deutschland ist zwar eine sehr gute Fussballnation inklusive der vielleicht besten Jugendarbeit, doch auf den Außenverteidigerpositionen gibt es nur wenige Alternativen. Und Jung zählt als Nationalspieler zu den Besten“, so Jungs neuer Chef Sami Hyypiä.
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Jugendarbeit trägt erste Früchte
Trotz hoher Investitionen hat Bayer Leverkusen immer ein Auge auf die Jugendarbeit, was sich nun bezahlt macht. Mit
Caglayan Uth kommt ein weiterer Jugendspieler in den Profi-Kader. Doch der 16 jährige Mittelfeldspieler wird es schwer haben, Anschluss an das hohe Niveau der Profis zu finden.