AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Da haben sich ja 2 gefunden. :sarcastic:
Cool, wie du letztendlich Møller Dæhli bekommst, relativ unerwartet, da hat dir Hartmann mal eine Steilvorlage geliefert und Sigurður verwandelt eiskalt. Der wird dir sicherlich weiterhelfen, Tripic sagt mir jetzt nichts. Die Dialoge waren wieder sehr geil und unterhaltsam, jetzt mach das Ding endlich klar und dann gib nächste Saison den Bauern mal ordentlich eine drauf. :D
07.12.2016, 00:03
MW2020
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
kurz zum sportlichen: Gottseidank schaffst du es durch einen Systemwechsel beim FC St. Pauli das Ruder herumzureißen...auch die Folgepartie kannst du wieder gewinnen...somit geht es jetzt dann doch weiter in Richtung Bundesliga....
im Cup leider gegen Dortmund raus...nicht schlimm...war man doch krasser Außenseiter...
interessante und schlaue Lösung mit dem Herrn Spielerberater P. - ob sich diese halblegalen Machenschaften nicht nochmal gegen den Herrn aus Island wenden können?...man wird es sehen...
mein Kompliment: du hast mich wieder mit etwas überrascht...hätte ich so nicht damit gerechnet....:good:
07.12.2016, 12:51
forza juve
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Ich lese deine Texte wirklich gerne. Liest sich sehr kurzweilig und macht mir immer wieder Spaß. Runder Teil hab eigentlich nichts auszusetzen.
07.12.2016, 17:53
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von Pinturicchio
Endlich wieder was sinnvolles... wird ja mal Zeit
That it's too late to apologize, it's too late
I said it's too late to apologize, it's too late
Too late, oh
Tripic also, Tropico Caribian!
Hartmann ist ein gerissener Fuchs, kenne ich persönlich
Ein guter Mann wie ich sagen kann, ein sehr guter Mann
Das Gespräch mit Pinturicchio fand ich super. Musste immer wieder Grinsen = Perfekt
Du merkst nicht wie ich dich erneut linke und luchse die Rechte an dem Brasilianer ab, hoffentlich geht der steil
Übrigens: Daehli hat eine Knieverletzung und wird voraussichtlich 13 jahre nicht mehr spielen können, bitter
Aber die Zusammenarbeit finde ich echt cool, jetzt tätigst du also hoffentlich auch mal sinnvolle und gute Transfers, dann klappt das auch mit dem Weg nach oben
Ich freu mich!
Übrigens: Wie kam Dreizehn an den Mailverlauf zwischen Berater und Spieler?
Ich könnte ihn wegen unbefugten Hacking-Angriffen einbuchten lassen ;)
Du bist so ein Vogel :sarcastic:
Naja wie 13 arbeitet hab ich ja schon am Anfag angekündigt :P
Zitat:
Zitat von Edouard1990
Das ist ja wie am türkischen Bazar hier, Møller Dæhli's Unterschrift gegen Sousa :ireful:, als nächstes engagierst du noch seinen Vater als Capoeira-Leher, um die Zweikampf-Bilanz für die Bundesliga aufzupeppen. Im Versuch, Tripic zu bekommen, linkt dich dann ein weiterer Spielerberater, fliegt allerdings dabei auf, blöd gelaufen. Du versuchst dann auf die Sigurður-Art, deinen Ar.sch zu retten, um nicht ohne Flügelspieler dazustehen und tatäschlich gelingt es dir, einen fadenscheinigen Deal in der Tasche, deinen Wunschspieler zu holen.
Ein wenig verwirrt bin ich jetzt bezüglich des Vereines mit der besten Nachwuchsabteilung Deutschlands, ist tippe mal, du meinst Freiburg, aber was genau hat Pinturicchio mit Freiburg zu tun, außer dass er der Berater von Møller Dæhli ist?
Tjaja, bisschen südländische Mentalität muss ja auch sein :sarcastic:
Dass mit der besten Nachwuchsabteilung hat sich ja aufgegklärt :sarcastic:
Neudecker, Wolf, Wittek, Weigl, Bender, Bender, Volland, Baumgartlinger, Wannenwetsch, Wood, Vollmann, Maier, Eicher, Schindler, Leitner, Stahl, Mlapa, Camdal, Jungwirth, Holebas, Gebhart, Johnson, Schäfer, Lepoint, Szukala, Baier, Görlitz, Lauth... ;)
Zitat:
Zitat von DZehn
Deine Story wieder mal als Frühstücks-Lektüre verwendet :D Sportlich hast Du wieder den Bogen gekriegt und das mehr als gut. Egal, wie stark der Gegner spielte, das Glück war auf deiner Seite. Natürlich ausgenommen das DFB Pokalspiel, aber gegen Dortmund geht halt wirklich garnichts. Wie viele Spiele sinds denn eigentlich noch? :D
Dann eine interessante Wendung bei Möller Dæhli. Ich habe nicht mehr ganz genau auf dem Schirm, aber Daehli hat ja nie etwas von deinem Interesse mitbekommen, sondern sein Spielerberater hat dich nur gelinkt oder? Dann ist da tatsächlich noch alles drin. Ich hoffe nicht, dass Du den Brasilianer ins offene Messer laufen lässt bzw. dass sich das für dich später auch rächen könnte. Wer weiß, wie "sauber" die plötzliche Zusammenarbeit wirklich ablaufen wird.
Freut mich :D Noch 4 Spiele :D
Naja wir wissen nicht ob der Berater das Pflichtgemäß weitergeleitet hat :pardon::P
Zitat:
Zitat von LiLCheesy91
Sehr geiler Teil :D
Da trifft Verbrecher auf Verbrecher :sarcastic: Der Dialog war auf jedenfall echte Sahne ... wer da nicht lacht oder zumindest sich das Grinsen verkneifen kann, der macht etwas falsch :D Ob Pintu der richtige Berater für den Brasilianer ist? Hoffen wir mal das beste :D
Das Freut mich :sarcastic: :D
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Da haben sich ja 2 gefunden. :sarcastic:
Cool, wie du letztendlich Møller Dæhli bekommst, relativ unerwartet, da hat dir Hartmann mal eine Steilvorlage geliefert und Sigurður verwandelt eiskalt. Der wird dir sicherlich weiterhelfen, Tripic sagt mir jetzt nichts. Die Dialoge waren wieder sehr geil und unterhaltsam, jetzt mach das Ding endlich klar und dann gib nächste Saison den Bauern mal ordentlich eine drauf. :D
Jaja beruhig dich :P:sarcastic:
Zitat:
Zitat von Misterwhite84
kurz zum sportlichen: Gottseidank schaffst du es durch einen Systemwechsel beim FC St. Pauli das Ruder herumzureißen...auch die Folgepartie kannst du wieder gewinnen...somit geht es jetzt dann doch weiter in Richtung Bundesliga....
im Cup leider gegen Dortmund raus...nicht schlimm...war man doch krasser Außenseiter...
interessante und schlaue Lösung mit dem Herrn Spielerberater P. - ob sich diese halblegalen Machenschaften nicht nochmal gegen den Herrn aus Island wenden können?...man wird es sehen...
mein Kompliment: du hast mich wieder mit etwas überrascht...hätte ich so nicht damit gerechnet....:good:
Wir werden sehen wie sich das entwickelt :P
Danke :D
Zitat:
Zitat von forza juve
Ich lese deine Texte wirklich gerne. Liest sich sehr kurzweilig und macht mir immer wieder Spaß. Runder Teil hab eigentlich nichts auszusetzen.
Danke :)
@All: Neues Kapitel kommt gleich on ;)
07.12.2016, 18:20
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Nachdem der Sommertranfer von Mats Møller Dæhli eingetütet war, wollten wir nun die weitere Zukunftsplanung vorantreiben: Emma Claire hatte für den Nachmittag ein Treffen zu dritt mit ihr, mir und Ragnar Águstsson arrangiert, in dem wir mit dem Isländer über die Möglichkeit einer Investition reden wollten. Die Tatsache, dass der sich aus Island hierher bequemt hatte, schien schon einmal ein gutes Omen zu sein, dass er meine Absage für den Posten der Nationalmannschaft vor knapp drei Jahren mittlerweile verdaut hatte. Und so Warteten Emma und Ich in ihrem Büro auf Ragnar, der dann auch endlich – eine knappe halbe Stunde zu spät – im Türrahmen stand. Er hatte nach wie vor etwas majestätisches und auf gewisse Weise angsteinflößendes – ein perfekt rasiertes Gesicht, bedeckt von einem Millimetergenauen Seitenscheitel steckte auf einem maßgeschneiderten schwarzen Anzug, der in schnurgerader Körperhaltung aus schlichten Anzugschuhen emporragte und der einzige Makel, den die Erscheinung dieser 1,90 Meter isländischer Naturgewalt offenbarte, war wie schon zuletzt die Krawatte: Orange-Grün mit Paisley-Muster, selbst ein Blinder hätte nur schwer einen Würgereiz unterdrücken können. Doch Emma beachtete das ungeheuerliche Anhängsel nicht und stand lächelnd auf.
„Sie müssen Herr Águstsson sein.“ sagte sie freundlich und streckte die Hand zur Begrüßung aus, während auch ich mich langsam erhob.
„Ich weiß nicht, wieso ich der sein muss, aber ich bin es.“ meinte er nur und schüttelte ihr die Hand. „Und sie sind dann wohl Emma Claire.“ stellte er fest und erntete ein Nicken. „Und das ist ja ihr Erfolgstrainer.“ meinte er und wandte sich mir zu.
„Ragnar.“ sagte ich und hielt ihm ebenfalls zur Begrüßung die Hand hin.
„Sigurður.“ antwortete er und schüttelte auch mir die Hand. Wir sahen uns eine Weile an und musterten einander, während Emma ungeduldig neben uns stand und wartete, wie sich die Situation entwickeln konnte – ich hatte mir ungefähr ein dutzend Mal anhören dürfen, mich benehmen zu müssen, und widerwillig verkniff ich mir jeglichen Kommentar zu meinem Unrühmlichen Abgang bei RB, mit dem Ragnar definitiv etwas zu tun hatte. Es kam mir wie Stunden vor, obgleich es in Wahrheit wohl eher Sekunden waren, bis Ragnar endlich sein Blatt auf den Tisch legte. „München bekommt dir gut.“ meinte er und setzte sich auf den einzigen noch freien Stuhl. Emma atmete hörbar erleichtert auf und setzte sich ebenfalls. „Also, reden wir Klartext.“ begann Ragnar das Gespräch.
„Wir brauchen Geld.“ sagte ich nur und nahm ebenfalls Platz.
„Was mir klar war, wegen des Kaffees bin ich sicher nicht hier.“ meinte Ragnar. „Aber warum sollte ich investieren?[/COLOR]“ fragte er nach.
„Weil es für sie die Chance ist, in den Fußball zurückzukommen.“ antwortete Emma. „In einer Top-Liga, bei einem Verein mit dem sie viel aufbauen können. Sie und ihre Freunde aus Übersee.“
„Sie wissen von meinen Geschäftspartnern?“ fragte Ragnar etwas überrascht.
„Natürlich. Und es sind allesamt seriöse Geschäftsmänner aus den USA. Das ist beeindruckend.“
„Danke. Ich gebe mich nie mit zwielichtigen Leuten ab, wenn es ums Geld geht.“ meinte Ragnar nur. „Und zugegebenermaßen ist das Angebot mehr als interessant. Und ich nehme an, es hat etwas mit Ismaiks Rückkehrwunsch zu tun?“ fragte er nach.
„Sie nehmen richtig an.“ antwortete Emma. „Mein Angebot ist folgendes: Sie übernehmen meine Anteile und statten mich dafür mit einem unbefristeten Vertrag als Leiterin der Fußballprofimannschaft aus. Sie lenken den gesamten restlichen Verein und sie wären natürlich auch mein Vorgesetzter.“
„Das klingt nur mäßig überzeugend.“ meinte Ragnar nur. „Wenn ich ihre Anteile kaufe, wieso sollte ich sie behalten?“ fragte er und bekam zunächst keine Antwort.
„Weil es dir nicht um Fußball geht.“ beendete ich schließlich das Schweigen und konnte förmlich spüren, wie mich Emma von der Seite her mit Blicken erdolchte. „Es geht dir um die Kontrolle. Um das Spiel. Die Macht. Und darum, etwas aufzubauen.“ führte ich aus. „Und das alles hättest du.“
„So weit habe ich auch schon gedacht.“ meinte Ragnar nur. „Gut zu wissen, dass dein Verstand immer noch so schnell funktioniert, wie früher.“ fügte er an.
„Also sind sie dabei?“ fragte Emma kühn.
„Ja, bin ich.“ meinte Ragnar nur und ich konnte förmlich die Last hören, die von Emmas Schultern polterte. „Ich wollte nur sehen, mit wem ich es zu tun habe. Aber reden wir Tacheles. Ich bin dabei, aber unter einer Bedingung.“ fügte er hinzu.
„Die da wäre? Nichts ist unverhandelbar.“ meinte Emma noch immer von ihrer Glückseligkeit übermannt, ehe sie selbst bemerkte, dass sie gerade einen Blankoscheck ausgestellt hatte.
„Nun, es ist nichts großes. Aber mit unseren Geldreserven ist die finanzielle Grundlage da, dem Verein ein eigenes Stadion zu bauen, auf lange Sicht. Und kurzfristig wird der Verein beim Bau einer Jugendakademie in Island mitwirken. Offizielle Partnerschaft, Möglichkeit zur Teilnahme am Training hier in den Vorbereitungsphasen, das übliche eben. Deal?“ fragte er und streckte die Hand aus.
„Deal.“ antwortete Emma und schlug ein.
Während die beiden jetzt über die Einzelheiten redeten – wie genau es ablaufen sollte und was es alles kosten sollte – schweiften meine Gedanken langsam weg und drifteten zu den nächsten Spielen.
„Was ist das eigentlich für ein Krach da draußen?“ holte mich Emmas Stimme aus meinen Gedanken.
„Was?“ fragte ich und schreckte hoch – und dann hörte ich es. Ein fürchterlicher Lärm drang aus dem Erdgeschoss nach oben, es hörte sich an als würde jemand mit bloßen Händen die Einrichtung auseinandernehmen.
„Was ist da los?“ fragte sie nach und stand auf, während Ragnar sein Handy aus der Hosentasche holte. Langsam ging sie zur Tür und öffnete sie – doch der Gang schien Menschenleer. Die Geräusche verstummten abrupt und ein ungutes Schweigen breitete sich aus. „Hat sich alles geregelt?“ fragte sie in den Raum und ich zuckte teilnahmslos die Schultern. „Na ja, wie auch immer.“ meinte sie und schüttelte den Kopf. Sie schloss die Tür und drehte sich wieder zu uns um, als plötzlich ein Knall die Stille durchbrach. Dann noch einer und lautstarke Schreie setzten ein. Emma zuckte zusammen, mir fiel der Stock aus der Hand und Ragnar griff sofort wieder nach dem Handy.
„Ich rufe die Polizei, das sind Schüsse!“ rief er nur und tippte hastig auf seinem Handy rum.
„Kommen sie her!“ schrie Emma mich an.
„Was?“
„Schieben sie die Kommode vor die Tür!“ schrie sie weiter.
„Mit dem Bein?“
„Sigurður!“
„Ist ja schon gut, ich komme ja schon.“ meinte ich und humpelte los – und keine Sekunde zu früh. Noch während mit Emma die Tür verbarrikadierte, hörte man schnelle Schritte durch das Treppenhaus.
„Wer ist das?“ wisperte Emma leise.
„Keine Ahnung.“ antwortete ich.
„Die Polizei ist gleich da.“ meinte Ragnar irgendwoher.
Die Zeit zog sich langsam dahin, Minute um Minute verging während die Schritte auf dem Gang näher kamen und Raum für Raum den Flur abgingen. Immer wieder waren Schreie zu hören, doch kein Schussgeräusch fiel mehr – was schon ein Gutes Zeichen war. Ich nahm während der Zeit vermutlich mehr Oxy als sonst an einem ganzen Tag, und erst eine Stimme riss mich aus meinen Gedanken.
„Hier ist Richard Hungars. Ich bin Polizeibeamter. Die Lage ist unter Kontrolle, sie können rauskommen.“ sagte eine tiefe Stimme auf der anderen Seite der Tür. „Herr Águstsson, Herr Mikaelsson, Frau Claire, lassen sie uns herein. Es ist sicher. Wir haben den Schützen.“ fügte er hinzu, doch ohne eine Antwort zu bekommen. Langsam öffnete Emma die Tür. Der Polizist zeigte seinen Ausweis vor und Emma öffnete die Tür endgültig.
„Was ist passiert?“ fragte sie schließlich.
„Der Schütze ist ins Erdgeschoss eingedrungen und hat gefragt, wo ihr Meeting stattfindet. Er hat Warnschüsse abgegeben, aber einer der Security-Männer wurde angeschossen. Seine Lage ist stabil und der Schütze konnte überwältigt werden. Es war...“
Ich hörte nicht mehr zu und sah an dem Beamten vorbei zu seinen Kollegen, die den Schützen auf dem Boden festgemacht hatten – aber ich erkannte ihn sofort. „Warum?“ fragte ich nur und sah den am Boden liegenden mit traurigem Blick an. Er drehte den Kopf und ich sah in mir mehr als bekannte Augen, doch eine Antwort bekam ich nicht.
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Die zeit auf Klo vergeht viel schneller, wenn man das hier liest, Bravissimo
Ragnar ist ja relativ schnell überzeugt, indem du erst gar nichts versuchst ihn zu überzeugen, reife Leistung
Dass ihr kein Bullshit-Tattoo auf der Stirn habt reicht ihm ja anscheinend
Mit dem Amoklauf wo null Menschen getötet und nur ein Schuss abgegeben wurde, krasses Ding ey.
Jetzt beginnt das Rätselraten wer es war. Lars? Sigurdurs Mom?
Oder vielleicht doch Ismai.... obwohl du hast geschrieben schnelle Schritte... hmm
Wobei, man HÖRTE die Schritte, also doch Ismaik. Krass was der so anstellt, oder Dzehn weil er wegen dir in den Bau muss (Klage usw, habs gesagt ;) )
Oder Dr. Niels Madsen die geile Wurst. Oder 'Hartmann', oder Owomoyela krass wie viele Optionen es gibt.
Anmerkung der Redaktion: Raclette gibt sich nicht mit zwielichtigen Gestalten ab, aber macht Geschäfte mit dir? Passt gut zusammen, beide nur am Lügen. Ich liebe es ba ba ba ba baaam
07.12.2016, 23:25
MW2020
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
alter ISLÄNDER!!!!! was geht den da ab..heftigst...
zuerst das Meeting, welches meiner Meinung viel zu reibungslos ablief...da kommt ein Typ aus Island und weiß eh schon vorher, dass er Geld hergibt obwohl er eigentlich gar nicht allzu viel hätte wissen dürfen....dann bringt er auch noch einen Plan von einem in der Entstehung befindlichen isländischen Trainingszentrum mit....und das alles ohne eine FUSSBALLHALLE!!!!!!!! dort spielen die jungs alle in der halle aufgrund der komplizierten Wetterlagen...sehr verdächtig muss ich schon sagen...
und auf einmal ist man zurückversetzt in eine ich sage mal "columbine highschool Stimmung"...heftig was da abgeht und wie schnell die Polizei da ist....der 1,90m Isländer tippt seelenruhig ins Handy...als ob alles geplant gewesen wäre....naja...mal sehen ob da noch was kommt...
ich vermute dann im Endeffekt doch Nils hinter der ganzen Sache...Warum? Keine Ahnung....vlt macht er den schrulligen Isländer nun verantwortlich für den Tod seiner Frau und seines Kindes....bei den ganzen Meldungen die immer auf ihn einprasseln würde mich eine solche Reaktion irgendwann nicht mehr wundern....
aja....eine Anmerkung noch: geh doch bitte kacken mit deinem Cliffhanger ;)
07.12.2016, 23:42
Dzagoev94
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
So jetzt habe ich hier wieder fast ne halbe Stunde gebraucht um wieder alles aufzuholen.. damit gibt es für die anderen heute kein Feedback mehr, super! Achja, war wieder ganz unterhaltsam, bei dem unnötigen Cliffhanger wünsch ich mir aber, dass ich erst nach dem nächsten Teil wieder alles nachgeholt hätte..
08.12.2016, 02:05
RichardBarcelona
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Heftige Wendung, ich frage mich, wer das sein könnte.
In der Verhandlung mit Ragnar lief ja alles ziemlich reibungslos, Isländer scheinen nicht nachtragend zu sein, seine einzige Bedingung ist, dass du ein Trainingszentrum in Island baust (geiler Einfall um alles, was isländisch ist und kommt auf FIFA zu dir holen zu können). Dabei hast du ein verdammt authentisches Bild gewählt, rechts oberhalb vom Stadion ist noch der Rauch des Eyjafjallajökulls, ist also definitiv in Island. Das mit der Halle stimmt tatsächlich, aber wenn Geld keine Rolle spielt, baut man eben im Freien, eine Halle kann man immer noch bauen, zuvor baut man noch schnell ein Freibad in Sibirien. :sarcastic:
Achja, der Cliffhanger ist echt fies... :keule:
08.12.2016, 09:42
forza juve
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Coole Sache. Bin mal gespannt wer das war. Gibt ja einige Anwärter und einige Leute die allen Grund dazu hätten.
09.12.2016, 10:37
DZehn
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Okay, damit konnte man nunmal nicht rechnen :D Ich habs gestern schon gelesen und mich daraufhin gefragt, wer denn in Frage kommt. Aber irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Weiß echt nicht, ob es jetzt die totale Überraschung ist oder schon einer, der Sigurdur sowieso kritisch gegenübersteht. Könnte aber auch etwas anderes sein, so wie Misterwhite angedeutet hat. Hammer von dir auf jeden Fall, dass ich mir darüber so den Kopf zerbrechen kann :P
Das Verhandlungsgespräch war vielleicht wirklich etwas zu reibungslos, da hättest Du vielleicht den Zeitpunkt des Krachs etwas vorverschieben können. Bin aber auch pingelig heute :P Frage mich, ob Du für Part 100 eine richtig krasse Wendung bringst a la Staffelfinals / Mid Season Finals :D
10.12.2016, 02:05
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von Pinturicchio
Die zeit auf Klo vergeht viel schneller, wenn man das hier liest, Bravissimo
Ragnar ist ja relativ schnell überzeugt, indem du erst gar nichts versuchst ihn zu überzeugen, reife Leistung
Dass ihr kein Bullshit-Tattoo auf der Stirn habt reicht ihm ja anscheinend
Mit dem Amoklauf wo null Menschen getötet und nur ein Schuss abgegeben wurde, krasses Ding ey.
Jetzt beginnt das Rätselraten wer es war. Lars? Sigurdurs Mom?
Oder vielleicht doch Ismai.... obwohl du hast geschrieben schnelle Schritte... hmm
Wobei, man HÖRTE die Schritte, also doch Ismaik. Krass was der so anstellt, oder Dzehn weil er wegen dir in den Bau muss (Klage usw, habs gesagt ;) )
Oder Dr. Niels Madsen die geile Wurst. Oder 'Hartmann', oder Owomoyela krass wie viele Optionen es gibt.
Anmerkung der Redaktion: Raclette gibt sich nicht mit zwielichtigen Gestalten ab, aber macht Geschäfte mit dir? Passt gut zusammen, beide nur am Lügen. Ich liebe es ba ba ba ba baaam
Solange du beim Masturbieren nicht an Sigurður denkst :ireful:
Krass wie viele Optionen es gibt, aber niemand hat den richtigen :P
Zitat:
Zitat von Misterwhite84
alter ISLÄNDER!!!!! was geht den da ab..heftigst...
zuerst das Meeting, welches meiner Meinung viel zu reibungslos ablief...da kommt ein Typ aus Island und weiß eh schon vorher, dass er Geld hergibt obwohl er eigentlich gar nicht allzu viel hätte wissen dürfen....dann bringt er auch noch einen Plan von einem in der Entstehung befindlichen isländischen Trainingszentrum mit....und das alles ohne eine FUSSBALLHALLE!!!!!!!! dort spielen die jungs alle in der halle aufgrund der komplizierten Wetterlagen...sehr verdächtig muss ich schon sagen...
und auf einmal ist man zurückversetzt in eine ich sage mal "columbine highschool Stimmung"...heftig was da abgeht und wie schnell die Polizei da ist....der 1,90m Isländer tippt seelenruhig ins Handy...als ob alles geplant gewesen wäre....naja...mal sehen ob da noch was kommt...
ich vermute dann im Endeffekt doch Nils hinter der ganzen Sache...Warum? Keine Ahnung....vlt macht er den schrulligen Isländer nun verantwortlich für den Tod seiner Frau und seines Kindes....bei den ganzen Meldungen die immer auf ihn einprasseln würde mich eine solche Reaktion irgendwann nicht mehr wundern....
aja....eine Anmerkung noch: geh doch bitte kacken mit deinem Cliffhanger ;)
Jaaa ich wollte es nicht zu lange auswalzen :ireful: Hatte auch kaum Motivation mehr, hatte die Teile danach schon alle fertig :sarcastic::sarcastic:
Also zu dem Amoklauf kommt sicher was :sarcastic:
Nope, der wars nicht :P
Hey, ein Bisschen Spaß muss mir das doch auch machen :P
Zitat:
Zitat von Dzagoev94
So jetzt habe ich hier wieder fast ne halbe Stunde gebraucht um wieder alles aufzuholen.. damit gibt es für die anderen heute kein Feedback mehr, super! Achja, war wieder ganz unterhaltsam, bei dem unnötigen Cliffhanger wünsch ich mir aber, dass ich erst nach dem nächsten Teil wieder alles nachgeholt hätte..
Sorry :sarcastic:
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Heftige Wendung, ich frage mich, wer das sein könnte.
In der Verhandlung mit Ragnar lief ja alles ziemlich reibungslos, Isländer scheinen nicht nachtragend zu sein, seine einzige Bedingung ist, dass du ein Trainingszentrum in Island baust (geiler Einfall um alles, was isländisch ist und kommt auf FIFA zu dir holen zu können). Dabei hast du ein verdammt authentisches Bild gewählt, rechts oberhalb vom Stadion ist noch der Rauch des Eyjafjallajökulls, ist also definitiv in Island. Das mit der Halle stimmt tatsächlich, aber wenn Geld keine Rolle spielt, baut man eben im Freien, eine Halle kann man immer noch bauen, zuvor baut man noch schnell ein Freibad in Sibirien. :sarcastic:
Achja, der Cliffhanger ist echt fies... :keule:
Das fragen sich alle :P
Jaa.. Wer weiß, vielleicht habe ich auch einen Jugendscout nach Finnland geschickt und verkaufe euch die Finnen alle als Isländer? Wobei, würde ich sowas machen? :P:pardon:
I'm sorry :sarcastic:
Zitat:
Zitat von forza juve
Coole Sache. Bin mal gespannt wer das war. Gibt ja einige Anwärter und einige Leute die allen Grund dazu hätten.
Jap... Aber keiner hat den richtigen :D
Zitat:
Zitat von DZehn
Okay, damit konnte man nunmal nicht rechnen :D Ich habs gestern schon gelesen und mich daraufhin gefragt, wer denn in Frage kommt. Aber irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Weiß echt nicht, ob es jetzt die totale Überraschung ist oder schon einer, der Sigurdur sowieso kritisch gegenübersteht. Könnte aber auch etwas anderes sein, so wie Misterwhite angedeutet hat. Hammer von dir auf jeden Fall, dass ich mir darüber so den Kopf zerbrechen kann :P
Das Verhandlungsgespräch war vielleicht wirklich etwas zu reibungslos, da hättest Du vielleicht den Zeitpunkt des Krachs etwas vorverschieben können. Bin aber auch pingelig heute :P Frage mich, ob Du für Part 100 eine richtig krasse Wendung bringst a la Staffelfinals / Mid Season Finals :D
Ihr steht alle auf dem Schlauch. Ehrlich, ich dachte dass das der naheliegendste Name wäre, aber keiner sagts :sarcastic:
Ich wollte die Verhandlung nicht nochmal schreiben bzw. "fortsetzen" müssen :sarcastic:
Für Part 100 kommt was ziemlich geiles, aber krasse Wendung? Naja, irgendwie schon... Ach, ihr werdets ja lesen :sarcastic:
@All: Neues Kapitel kommt gleich on :yes:
10.12.2016, 02:32
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Da stand ich nun in einem der schlimmsten Viertel Münchens und starrte die massive Eichenholztür vor mir an. Schlimm war sicherlich nicht gemeint in der Art, dass es sich hier um ein Ghetto handelte – es war das andere Extrem, das hier war mit Abstand die versnobteste Gegend, in der ich jemals war. Ich stieß die Tür mit meinem Stock auf und schritt durch die Eingangstür in ein kleines, edel eingerichtetes Wartezimmer. Die Tür am anderen Ende des Raumes stand auf und ich ging langsam darauf zu.
„Kommen sie nur herein!“ rief mir eine dünne Stimme aus dem Raum zu – es lag etwas kaltes in der Stimme, dennoch klang sie hochprofessionell und auf gewisse Weise wohnte ihr eine dauerhafte Neugier inne. Ich tat wie geheißen und ging in den wohl als Behandlungszimmer zu bezeichnenden Raum weiter, in dem ein Mann in einem schicken Anzug auf einem zur Tür gerichteten Sessel saß. Der Mann, zu dem die Stimme zu gehören schien, wies mich an, Platz zu nehmen. „Sind sie Herr Mikaelsson?“ fragte er nach und ich nickte nur, während ich mich auf den Platz ihm gegenüber fallen ließ. „Ich bin Dr. Retcel.“ stellte er sich dann selbst vor und ich nickte ihm gelangweilt zu. Schweigen füllte den Raum.
„Interessanter Name.“ sagte ich und sah, wie ein Lächeln die Mundwinkel meines Gegenübers umspielte.
„Sicherlich.“ antwortete er. „Also, worüber wollen sie reden?“ begann Dr. Retcel das Gespräch.
„Über nichts.“ antwortete ich kurz angebunden.
„Über nichts?“
„Ich will nicht mit ihnen reden, ich will nicht einmal hier sein. Aber wenn sie mir keine geistige Gesundheit bescheinigen, lässt meine Chefin mich nicht wieder arbeiten.“ erklärte ich mich.
„Damit ich das tun kann, müssen sie aber mit mir reden.“ sagte er und setzte ein betont charmantes Lächeln auf.
„Therapie greift nicht bei mir.“ stellte ich fest.
„Therapie greift nicht bei ihnen, weil sie es nicht wollen?“ fragte er neugierig.
„Therapie greift nicht, weil ich alle Tricks kenne.“ antwortete ich.
„Dann vergessen sie die Tricks eben.“ schlug er vor.
„Dr. Retcel, ich bin nicht zu therapieren.“
„Sie glauben also, sie sind komplett gesund?“
„Nein. Nur zu festgefahren, um mich noch zu ändern.“ erwiderte ich.
„Das lassen sie mich doch selbst herausfinden.“ Schon wieder dieses Lächeln.
„Na dann – worüber wollen sie reden?“
„Worüber auch immer sie reden wollen.“
„Ich denke, meine Chefin will, dass wir über den Anschlag reden.“
„Wollen sie das auch?“ hakte er nach.
„Wie gesagt, ich will über nichts reden. Aber über den Anschlag nicht weniger als über andere Themen, also warum nicht.“
Dr. Retcel kritzelte irgendetwas auf einen Notizblock neben sich. „Wie haben sie sich gefühlt, als die Schüsse gefallen sind?“ fragte er schließlich.
„Ich weiß es nicht. Ich hatte keine Angst, ich hatte nicht einmal wirklich das Gefühl, aufgeregt zu sein. Ich war höchstens genervt von dem Lärm.“ antwortete ich und studierte die Reaktion meines Gegenübers.
„War ihnen die Situation bewusst?“ fragte dieser ganz gelassen.
„Ja. Natürlich. Aber ich habe mir keine Sorgen gemacht.“
„Und was denken sie darüber?“
„Was soll ich darüber denken?“ fragte ich nach.
„Wie würden sie ihr Verhalten bewerten?“ spezifizierte der Seelenklempner seine Frage.
„Sollen nicht sie mein Verhalten bewerten?“
„Ich soll ihre Gedanken bewerten. Unter anderem ihre Gedanken dazu, wie sie ihr Verhalten bewerten würden.“
„Ich bewerte mein Verhalten nicht. Worauf wollen sie hinaus?“
„Man könnte sagen, dass es ihre Schuld war. Zumindest teilweise.“
„Nein. Ich habe eine rationale Entscheidung getroffen. Spieler werden immer wieder aussortiert, und mit so einer Reaktion war nicht zu rechnen. Mit Sicherheit war die Degradierung zur Jugendmannschaft extrem, aber es war nötig.“
„Sie haben emotional eiskalt gehandelt, und scheinbar auch so gedacht, tun es noch immer. Manche könnten behaupten, das würde daran liegen, dass sie kein guter Mensch sind.“
„Dass ich kein guter Mensch bin?! Halten sie sich denn für einen guten Menschen?“ Was bildete der sich denn bitte ein?
„Ich habe gut und böse aufgegeben, vor langer Zeit. Für behaviorismus, das hilft in der Psychologie enorm. Man arbeitet wertungsfreier und unabhängig von der eigenen Emotionalität. Und dadurch erzielt man auch bessere Resultate.“
„Dann können sie auch nicht behaupten, ich wäre böse.“
„Nun, aber ich habe mich über sie informiert. Sie sind zerstörerisch, dazu zwanghaft selbstzerstörerisch. Das ist eigentlich das selbe.“
„Das Böse ist nur zerstörerisch? Alles zerstörerische ist böse? Stürme wären böse, wenn es so einfach wäre. Und Feuer, Sturm und Hagel. All das, was Versicherungsträger als 'Höhere Gewalt' pauschalisieren. Sagen sie mir Doktor Retcel, bin ich für sie Höhere Gewalt?“ fragte ich und lehnte mich zurück – damit hatte er wohl sichtlich nicht gerechnet.
„Nun, es geht nicht darum, was ich denke. Es geht darum, was sie denken. Halten sie sich selbst für einen guten Menschen? Oder anders gefragt: Fragen sie sich manchmal, ob sie ein schlechter Mensch sind?“ Erneut setzte ein Schweigen ein, ehe ich antwortete.
„Nein, ich frage mich das nicht. Die Welt braucht schlechte Menschen.“ antwortete ich und hatte abermals einen Psychologen vor mir, der scheinbar ein wenig von meiner Antwort überrascht war und auch entsprechend wenig damit anzufangen wusste.
„Und fragen sie sich selbst, woran das liegt?“ fragte er schließlich nach.
„Nein, nicht wirklich. Wir Menschen sind nicht mehr als die Summe unserer Einflüsse und unserer Genetik.“
„Und göttlicher Fügung?“ fragte er nach.
„Ich glaube nicht an Gott. Wer keine Angst vor dem Teufel mehr hat, der braucht keinen Gott.“
„Und wenn sie aber doch an Gott glauben würden – nehmen sie es an, für eine Minute – wie würden sie sich fühlen? Mit ihm?“
„Ich weiß es nicht. Ich denke, unser menschliches Verhalten und unsere Gefühle und Empfindungen sind ein Geschenk unserer tierischen Vorfahren. Aber Grausamkeit? Grausamkeit ist ein Geschenk der Menschheit an sich selbst.“
„Und wo taucht Gott dort in ihrer Vorstellung auf?“
„Nun ja, auch Gott ist grausam und zerstörerisch. Er tötet immer wieder, und sagt uns die Bibel nicht, wir seine alle nach seinem Vorbild erschaffen? Gott ist unfassbar, unvorhersehbar. Erst letzte Woche hat er in Los Angeles ein Kirchendach auf 34 seiner Anhänger fallen lassen, während sie einen Gebetsgottesdienst hielten. Aber fühlt sich Gott gut dabei? Ich würde sagen, Gott fühlt sich mächtig.“
„Und das stört sie an dem Gedanken an einen Gott? Dass er Gefallen am Unrecht und am Grausamen hat und der Macht, die es ihm verleiht?“
„Nicht direkt. Was mich stört, ist die Konzeption des Glaubens. Das Menschen an etwas glauben, was nicht real ist. Es gibt linguistische Anthropologen, die Religion als ein modernes Sprachvirus betrachten. Sie schafft neue Verbindungen im Gehirn und schränkt das kritische Denken ein, eben weil man nichts hinterfragen darf. Was dieser Gott dann für ein unfassbares Arschloch ist, ist doch nur zweitrangig.“ antwortete ich. „Die Menschen projizieren ihren Angst und ihren Selbsthass auf eine Autoritätsperson, einen Prediger. Das ist Katharsis, psychische Bereinigung. Er absorbiert ihre Ängste und lässt sie sich für einen Moment besser fühlen, so lange sie auch ja nicht nachdenken. Deswegen ist er so effektiv im Vergleich zu der Sicherheit, die er verspricht. Denn es ist ein ontologischer Fehlschluss, den der Prediger verkauft. Den Fehlschluss, am Ende des Tunnels ein Licht zu sehen – den Verkauft der Prediger, genau wie der Psychiater.“ fügte ich an und bemerkte zufrieden, dass der Seitenhieb meinem Gegenüber nicht verborgen geblieben war. „Da lässt sich 'ne Menge Kohle mit machen mit der Nummer. Ich bin nur froh, dass ich diesen Mist hier nicht aus eigener Tasche bezahlen muss.“
„Sie glauben also nicht an Gott. Das ist verwunderlich, denn sie glauben auch nicht sehr an die Menschheit, oder?“
„Nein, wirklich nicht.“ antwortete ich und jetzt huschte mir ein müdes Lächeln über das Gesicht.
„Wieso?“
„Ich sehe Menschen, die ihr letztes bisschen Geld in einen Kollektenkorb werfen, anstatt sich etwas zu essen zu kaufen. Menschen, die Geld in einen Wunschbrunnen werfen, anstelle für etwas sinnvolles zu sparen. Wir entwickeln uns zu einer Gesellschaft, die einen perversen Hang dazu hat, sich Märchen hinzugeben und die Probleme der Realität auszublenden. Das finde ich traurig.“
„Nun, Mangel an Vertrauen in die Menschheit lässt einen für gewöhnlich religiös werden. Wenn man nicht auf sich selbst bauen kann, dann muss man eben auf Gott bauen. Aber bei ihnen scheinen diese Themen untrennbar verknüpft zu sein.“
„Ich vertraue in mich, das reicht mir.“ antwortete ich. „Und sie?“
„Hier geht es nicht um mich.“ blockte er ab.
„Hier geht es aber auch nicht darum, was ich von Religion halte. Hier geht es darum, dass sie mir bescheinigen, dass ich kein Trauma habe und funktionsfähig bin.“
„Und sind sie das?“
„Ja!“ blaffte ich ihn an. „Das habe ich doch von Anfang an gesagt.“
„Und wieso denken sie, reden wir dann noch?“
„Weil eine Sitzung bei ihnen 55 Minuten dauert. Und sie dürfen mir frühestens nach der ersten Sitzung die mentale Gesundheit bescheinigen, nicht wahr?“
„Ich sehe, sie haben sich informiert.“
„Ich informiere mich immer im Voraus.“ antwortete ich und sah demonstrativ auf die Uhr – es war noch nicht einmal die Hälfte der 'Therapiestunde' vorüber. Fast eine Minute lang schwiegen wir uns nur an, ehe Dr. Retcel antwortete.
„Nun, sie wollen nicht über den Vorfall reden und scheinen damit keine Schwierigkeiten zu haben, es hat sie ja auch nur peripher getroffen. Sie wollen nicht über sich selbst reden. Über ihre Familie vielleicht?“
„Ich habe keine Familie.“ antwortete ich und kniff die Lippen zusammen.
„Ich bitte sie, jeder Mensch hat eine Familie.“
„Ich nicht.“
„Haben sie eine Frau?“
„Nein.“
„Kinder?“
„Auch nicht.“
„Vater?“
„Tot.“
„Mutter?“
„Schuld.“
„Wollen sie darüber reden?“
„Haben wir doch gerade.“
„Sie machen es mir nicht leicht.“
„Ich mache ihnen was nicht leicht? Mich zu therapieren? Ich sagte doch, ich brauche keine Therapie. Und die Tatsache, dass mich ihr Gefasel langweilt, bestärkt mich nur noch mehr in dem Glauben, dass ich psychisch gesund bin.“ Abermals trat Schweigen ein und während ich die Stille begrüßte, schien mein Gegenüber zwanghaft nach einem Gesprächsthema zu suchen, in dem er in meine privaten Gedanken eindringen konnte.
„Gut, dann reden wir jetzt mal Klartext. Sie sind psychisch sicherlich nicht gesund –“
„Doch!“ unterbrach ich in und wurde wütend.
„– aber das liegt nicht an dem Anschlag vom Wochenende. Sie sind dadurch in keinster Weise psychisch beeinträchtigt und weiterhin so funktionsfähig, wie sie es davor waren.“ redete der Psychiater weiter und setzte seine Unterschrift unter das Blatt Papier, das neben ihm auf seinem kleinen Schreibtisch lag.
„Also bescheinigen sie mir psychische Gesundheit?“ fragte ich nach und konnte nicht umhin, meine Verwunderung zu zeigen, während ich das Blatt überflog.
„Ja.“
„Sie armselige Null.“
„Wie bitte?“
„Sie sind eine armselige Null.“ wiederholte ich mich.
„Und sie wollen mir damit sagen, dass –“
„Dass sie nicht die Eier haben, sich mit mir auseinanderzusetzen. Sie hängen sich irgendein Diplom an die Wand und meinen, nur weil sie Psychologie studiert hätten wüssten sie, wie andere Menschen ticken. Sie –“
„Stopp.“
„Wie bitte?“
„Sie haben recht. Ich habe sie durchschaut, kaum dass sie zwei Schritte durch die Tür gemacht haben.“
„Bull. Shit.“ sagte ich verächtlich und stand auf.
„Sie denken sie wären besser als der Rest der Welt, dabei sind sie auch nur einer von vielen. Sie suchen den Weg zu einem schmerzfreien Leben und auch sie glauben an eine höhere Macht – in ihrem Fall an sich selbst. Sie haben keine intakte Beziehung zu ihrer Mutter, ihre einzige wahre Liebe ist früh gestorben und sie haben sich hinter einer Mauer aus Selbstmitleid, Sarkasmus und Pillen verschanzt. Seitdem stoßen sie die Leute vor den Kopf, die Ihnen zu nahe kommen, damit die sie nicht abweisen können – so kommen sie durchs Leben ohne wirklich verletzt werden zu können. Sie denken sie hätten es raus, dabei wissen sie gar nicht, was ihnen alles entgeht. Und dann die Sache mit ihrem Bein. Sie haben eine unfassbare Gabe: Ihre Menschenkenntnis gepaart mit ihrer Intelligenz, in der Politik oder sogar in der Wirtschaft hätten sie die Welt verändern oder sich dumm und dämlich verdienen können. Aber sie sehen sich lieber als Märtyrer, als Opfer des Schicksals, sie fühlen sich vom Leben verraten und wollen jetzt mit der Welt abrechnen, die ihnen nie mehr zu bieten hatte als Schmerzen. Ich habe sie durchschaut.“
Ich schwieg und ging zur Tür – ich hatte die Bescheinigung, arbeitsfähig zu sein, und um mehr ging es nicht.
„Wenn sie nur halb so klug sind wie sie denken, kommen sie wieder.“ hörte ich noch, ehe die Tür hinter mir ins Schloss fiel.
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Ich muss sagen, dass mir dieser Teil sehr zugesagt hat :) Habe meine Masterarbeit über Will Graham und Hannibal Lecter geschrieben und habe natürlich die Verweise sehr genossen ;) Schon am Anfang dachte ich: "Bringt er die Sache mit dem Gottesdienst?" War sehr angenehm und ansprechend geschrieben. Hoffe nur, dass Dr. Retcel den lieben Isländer nicht verspeisen will! ;)
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
10.12.2016, 22:57
RichardBarcelona
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Keine Ahnung, wie du auf den Namen kommst, aber du hast dich damit in google verewigt, gib mal dr. retcel ein, der zweite Eintrag führt zu deiner Story. :sarcastic:
Joa, echt krass, dass es Okotie war, war natürlich am naheliegendsten, aber ich hätte nie erwartet, dass er es ist, Grund dafür haben ja eine Menge Leute, Sigurður an die Gurgel zu wollen. Den Psychodoc hat er ganz schön weichgekocht und zur Verzweiflung getrieben, sehr geil, wie er immer wieder Nadelstiche gesetzt hat, so ein Gespräch mit Sigurður ist besser als jede Akupunktur..... :D
Wenn du uns die Finnen als Isländer verkaufst, dan gebührt dir ein Preis, die heißen ja nicht (Namen einfügen)son, sondern irgendwas mit vielen ä, ö oder y.
10.12.2016, 23:00
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Keine Ahnung, wie du auf den Namen kommst, aber du hast dich damit in google verewigt, gib mal dr. retcel ein, der zweite Eintrag führt zu deiner Story. :sarcastic:
Joa, echt krass, dass es Okotie war, war natürlich am naheliegendsten, aber ich hätte nie erwartet, dass er es ist, Grund dafür haben ja eine Menge Leute, Sigurður an die Gurgel zu wollen. Den Psychodoc hat er ganz schön weichgekocht und zur Verzweiflung getrieben, sehr geil, wie er immer wieder Nadelstiche gesetzt hat, so ein Gespräch mit Sigurður ist besser als jede Akupunktur..... :D
Wenn du uns die Finnen als Isländer verkaufst, dan gebührt dir ein Preis, die heißen ja nicht (Namen einfügen)son, sondern irgendwas mit vielen ä, ö oder y.
Lies den Namen rückwärts :D Morino hats ja schon erkannt :sarcastic: Freut mich, dass es ihm aufgefallen ist - aber bei dem Thema wäre alles andere auch schade ;)
10.12.2016, 23:05
RichardBarcelona
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Achso. :sarcastic: Kenne ich nicht. :pardon:
10.12.2016, 23:56
Pinturicchio
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Achso. :sarcastic: Kenne ich nicht. :pardon:
Hannibal!?
Joa was soll ich sagen, ich fasse mich diesmal kurz
Irgendwann habe ich geistig abgeschalten, irgendwann wieder dabei
Kann eig nichts zu dem ganzen sagen, außer, dass es ein guter Dialog war, mit einigen Passagen wo ich nix zu sagen kann :D
11.12.2016, 12:52
Black_Tiger
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Toller Dialog, richtig stark geschrieben, du könntest Psychothriller Autor werden, echt wahr.:good::good::good:
11.12.2016, 22:08
MW2020
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
als ich Morinos Feedback gelesen habe ist mir ein Licht aufgegangen...und der DR. rückwärts gesprochen ergibt eben Lector....
das du Okotie hier als Amokläufer darstellst gefällt mir gar nicht...bewegt sich ziemlich an der Grenze zum guten Geschmack einer realen Person so etwas (wenn auch nur in einer fiktiven Geschichte) umzuhängen...
generell hat mich der Teil nicht vom Hocker gerissen...Warum muss dein Isländer zum Psychologen? geistige Gesundheit überprüfen nach einem solchen Ereignis? kommt nicht so ganz hin wie ich meine....
ich glaube du hast dich etwas in diesen Dialog verrennt, da du anscheinend diesen unbedingt in der Story haben wolltest....
mein Ding war es nicht...:pardon:
12.12.2016, 01:29
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von morino
Ich muss sagen, dass mir dieser Teil sehr zugesagt hat :) Habe meine Masterarbeit über Will Graham und Hannibal Lecter geschrieben und habe natürlich die Verweise sehr genossen ;) Schon am Anfang dachte ich: "Bringt er die Sache mit dem Gottesdienst?" War sehr angenehm und ansprechend geschrieben. Hoffe nur, dass Dr. Retcel den lieben Isländer nicht verspeisen will! ;)
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Danke :yes:
Wa hast du denn studiert, etwas mit Psychologie? :)
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Keine Ahnung, wie du auf den Namen kommst, aber du hast dich damit in google verewigt, gib mal dr. retcel ein, der zweite Eintrag führt zu deiner Story. :sarcastic:
Joa, echt krass, dass es Okotie war, war natürlich am naheliegendsten, aber ich hätte nie erwartet, dass er es ist, Grund dafür haben ja eine Menge Leute, Sigurður an die Gurgel zu wollen. Den Psychodoc hat er ganz schön weichgekocht und zur Verzweiflung getrieben, sehr geil, wie er immer wieder Nadelstiche gesetzt hat, so ein Gespräch mit Sigurður ist besser als jede Akupunktur..... :D
Wenn du uns die Finnen als Isländer verkaufst, dan gebührt dir ein Preis, die heißen ja nicht (Namen einfügen)son, sondern irgendwas mit vielen ä, ö oder y.
Danke, hab an dem Gespräch auch echt gesessen :D
Ich kann ja einfach ein "son" anfügen :P
Zitat:
Zitat von Pinturicchio
Hannibal!?
Joa was soll ich sagen, ich fasse mich diesmal kurz
Irgendwann habe ich geistig abgeschalten, irgendwann wieder dabei
Kann eig nichts zu dem ganzen sagen, außer, dass es ein guter Dialog war, mit einigen Passagen wo ich nix zu sagen kann :D
Hannibal :cool:
Bischd ein Vogel :sarcastic:
Zitat:
Zitat von Black_Tiger
Toller Dialog, richtig stark geschrieben, du könntest Psychothriller Autor werden, echt wahr.:good::good::good:
Danke :sarcastic:
Zitat:
Zitat von Misterwhite84
als ich Morinos Feedback gelesen habe ist mir ein Licht aufgegangen...und der DR. rückwärts gesprochen ergibt eben Lector....
das du Okotie hier als Amokläufer darstellst gefällt mir gar nicht...bewegt sich ziemlich an der Grenze zum guten Geschmack einer realen Person so etwas (wenn auch nur in einer fiktiven Geschichte) umzuhängen...
generell hat mich der Teil nicht vom Hocker gerissen...Warum muss dein Isländer zum Psychologen? geistige Gesundheit überprüfen nach einem solchen Ereignis? kommt nicht so ganz hin wie ich meine....
ich glaube du hast dich etwas in diesen Dialog verrennt, da du anscheinend diesen unbedingt in der Story haben wolltest....
mein Ding war es nicht...:pardon:
*Lecter :P
Hm ok, wusste dass das kritisch gesehen wird... Aber es ist fiktiv, und ich hab ihn ja nicht zu nem Soziopathen gemacht :pardon: Aber klar verstehe ich deine Kritik :)
Allerdings ist sowas Gang und Gäbe. Du hast zwar recht, dass ich auf den Dialog hinauswollte (bzw. auf den "Monolog" am Ende, der ist definitiv mehr als Storyrelevant, wird man sehen), aber dennoch schicken fast alle Arbeitgeber einen nach sowas zum Psychologen. Ich musste auch mal hin, nachdem ein Anwalt aus unserer Kanzlei von nem potentiellen Mandanten attakiert wurde mit ner Schere... Mussten alle Angestellten, selbst die die an dem Tag nicht im Büro waren :pardon:
@All: Neues Kapitel coming soon ;)
12.12.2016, 01:44
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Ich stand auf dem Balkon unseres Apartments und sah über die Brüstung hinweg auf die Stadt. Es wurde langsam Nacht in München und die Dunkelheit streckte ihre Finger über die in der Abenddämmerung kaum merklich schimmernde Skyline der Innenstadt. Ich stand da und dachte nach, dachte einfach nur nach – über mich, über mein Leben, über meine tote Frau, über Amanda und über Niels und darüber, was mir der Psychiater gesagt hatte. Ich wusste nicht, wie lange ich da stand und wie viele Whisky und Oxycodon ich mir genehmigte, doch irgendwann hatte ich für mein Gefühl genug getrunken und genug gedacht. Wie automatisch stieg ich langsam auf einen der Mahagonistühle, die neben dem Geländer standen, und lauschte den Geräuschen der tiefer werdenden Nacht. Es war trotz der zentralen Lage erstaunlich Still, kein Windhauch regte sich und die Motorengeräusche waren kaum wahrnehmbar. Dafür drang leise der Klang des Radios aus der Nachbarwohnung zu mir – die ersten Akkorde des Songs „Bullet“ der Band „Hollywood Undead“ drangen an mein Ohr. 'Was für ein Klischee' dachte ich mir, während ich die Augen schloss und dem Liedtext lauschte – es war eine erstaunliche Kombination aus traurigen Lyrics mit fröhlicher Melodie, und irgendwie machte genau das die melodramatische Klischeehaftigkeit aus.
„My legs are dangling off the edge,
The bottom of a bottle is my only friend,
I think I'll slit my wrists again and I'm gone, gone, gone,
My legs are dangling off the edge,
A stomach full of pills didn't work again,
I'll put a bullet in my head and I'm gone, gone, gone...“
Ich hob langsam den linken Fuß und stellte mich damit auf die dem Geländer zugewandte Armlehne eines unserer Balkonstühle. Der Stuhl stand fest und wackelte nicht ein bisschen, was mich angesichts meines Gewichts in Verbindung mit den dünnen Stuhlbeinen dann doch verwunderte. Ich sah in die Nacht und ließ den Blick und die Gedanken schweifen. Ich dachte über mein Leben nach, über meine Vergangenheit. Im Grunde genommen war das menschliche Bewusstsein ein tragischer Fehltritt der Evolution, die Menschheit war sich seiner selbst zu sehr bewusst geworden. Die Natur hatte dadurch einen Blickwinkel auf die Natur geschaffen, der von ihr getrennt war. Wir haben uns zu Kreaturen entwickelt, die es den Naturgesetzen nach gar nicht geben dürfte. Wir sind Dinge, die sich mit der Illusion abmühen, ein 'Ich' zu besitzen als Glorifizierung all unserer sinnlichen Erfahrungen und Empfindungen, allesamt programmiert mit der Gewissheit, dass wir alle jemand seien – wobei doch in Wahrheit jedermann ein Niemand war. Was war schon das Leben einzelner Menschen, das Schicksal eines einzigen, gemessen am Universum.
„Gone too far, yeah I'm gone again,
It's gone on too long, tell you how it ends,
I'm sitting on the edge with my 2 best friends,
One's a bottle of pills and one's a bottle of gin,
I'm 20 stories up, yeah I'm up at the top,
I polish off this bottle, now it's pushing me off,
Asphalt to me has never looked so soft,
I bet my momma found my letter, now she's calling the cops...“
Die Stimme drang mit einer schier unbändigen Präzision mitten in meinen Kopf. 'one's a bottle of pills and one's a bottle of scotch' murmelte ich, während ich den Blick hob und die Sterne ansah. Ich vertiefte mich im Pechschwarz der Nacht und in den funkelnden Gestirnen und doch hing ich mit den Gedanken nicht im hier und jetzt, sondern in der Vergangenheit. Vergangenheit. Es war einfach beschissen. Die Zeit lief und lief dahin, unzählige Leben und unzählige mehr. Zeit. Was war Zeit überhaupt? Klar, wir kannten sie, aber was hatte sie für einen Sinn – gab es sie überhaupt wirklich? Oder war sie nicht vielmehr eine Illusion, mit der wir versuchten, unsere Sterblichkeit zu kontrollieren. Denn innerhalb unserer Dimension, innerhalb der die Zeit linear verlief, da hatten wir die Kontrolle über das was Gegenwart und was Vergangenheit war. Aber außerhalb unserer Dimension – würde unsere Raumzeit flach aussehen. Das war die Ewigkeit. Ewigkeit, die auf uns herabsieht, unbarmherzig und kalt. Ich spürte, wie ich mich bewegte und langsam von der Armlehne des Stuhls auf das Geländer stieg. Ich stützte mich mit einem Arm an der Decke des Balkons über uns ab und hörte, wie mit einem dumpfen, fast schon erstickten Geräusch mein Gehstock auf dem Boden landete.
„I gotta take this opportunity before I miss it,
'Cause now I hear the sirens and they're off in the distance,
Believe me when I tell you that I've been persistent,
'Cause I'm more scarred, more scarred than my wrist is,
I've been trying too long with too dull of a knife,
But tonight I made sure that I sharpened it twice,
I never bought a suit before in for my life,
But when you go to meet god, you know you wanna look nice.
So if I survive, then I'll see you tomorrow, yeah I'll see you tomorrow...“
Ich dachte über die Zeilen nach und schloss erneut die Augen. Und ich versuchte, mein Verhalten selber nachzuvollziehen. Denn eigentlich lebte ich in den Tag hinein und eigentlich war alles in Ordnung. Ich redete mit anderen Menschen, ich lachte mit ihnen – na gut, mit Niels – und fühlte mich in Ordnung. Nicht glücklich, aber auch nicht wirklich nicht. Doch nun stand ich hier, abends und alleine, und merkte, dass nichts davon wirklich stimmte. Ich war traurig, tief in mir. Und der Psychiater hatte Recht gehabt, es ging mir nicht gut. Ich schrie zwar nicht um Hilfe, aber ich hätte sie wohl doch gebraucht. Das ganze Leben war eigentlich eine Kette von Illusionen. Die einzige Wirklichkeit – die einzige Wirklichkeit war der Tod. Ich spürte, wie mich irgendeine imaginäre Kraft zu drücken schien, wie mich irgendetwas auf den Abgrund lenkte.
„My legs are dangling off the edge,
The bottom of a bottle is my only friend,
I think I'll slit my wrists again and I'm gone, gone, gone, gone,
My legs are dangling off the edge,
A stomach full of pills didn't work again,
I'll put a bullet in my head and I'm gone, gone, gone, gone...“
Ich dachte an meine Frau, an unsere Zeit in Island. Und ich dachte an Amanda und wie es ihr wohl ging – hatte sie einen neuen Freund in Spanien? Ich fragte, ob sie es wohl mitbekommen würde – sicherlich, dafür war ich mittlerweile bekannt genug. Aber würde es sie treffen? Vermutlich nicht. Würde es irgendjemanden wirklich treffen? Meine Mutter wohl kaum, Niels vielleicht – aber er würde darüber hinwegkommen, früher oder später. Die Lücke, die ich hinterlassen würde, würde mich vollkommen ersetzen, gestand ich mir ein und ich fühlte, wie sich Tränen in meinen Augen sammelten. Sie brannten und sie blendeten, meine Sicht verschwamm mehr und mehr. Ich schloss die Augen und atmete einmal tief durch. Ich würde nicht weinen. Nicht heute. Nicht jetzt. Ich würde das beenden, ohne Tränen zurückzulassen und aufrecht, wie ein Mann. Ich überlegte kurz, ob ich noch irgendetwas hinterlassen sollte – eine Nachricht, einen Brief, irgendwas. Doch ich entschied mich dagegen – manchmal lag im Schweigen einfach mehr Wahrheit, als 1.000 Worte es je ausdrücken könnten.
„We hit the sky, there goes the light, no more sun, why's it always night?
When you can't sleep, well, you can't dream,
When you can't dream, well, what's life mean?
We feel a little pity, but don't empathize,
The old are getting older, watch a young man die,
A mother and a son and someone you know, smile at each other and realize you don't
You don't know what happened to that kid you raised,
What happened to the father, who swore he'd stay?
I didn't know 'cause you didn't say,
Now momma feels guilt, yeah momma feels pain,
When you were young, you never thought you'd die,
Found that you could but too scared to try,
You looked in the mirror and you said goodbye,
Climbed to the roof to see if you could fly...“
„Sigurður!“ schrie eine Stimme hinter mir und ich drehte mich um – was ich besser nicht getan hätte. Ich verlor das Gleichgewicht und kippte – kippte in die falsche Richtung. Niels war durch die Balkontür gekommen und rannte auf mich zu, ich stürzte vom Geländer ihm entgegen. Und dennoch begann ich zu glauben, zu verstehen, warum so viele Menschen dem Tod in den letzten Momenten nicht traurig, sondern zufrieden entgegensehen. Weil sie ihn ihren letzten Sekunden Erleichterung spüren. Erleichterung, weil sie merken, wie leicht es im Endeffekt doch ist, einfach loszulassen. Und weil sie erkennen, dass alle Gefühle, die sie hatten – all die Liebe, der Hass, die Angst, die Freude – alles im Grunde nur eine Illusion war, alles nur ein Traum. Ein Traum, den man in einem verschlossenen Raum gelebt hat, der Traum, dass man so etwas wie ein Mensch war. Und das man einfach loslassen kann.
„So if I survive, then I'll see you tomorrow, yeah I'll see you tomorrow.
My legs are dangling off the edge,
The bottom of a bottle is my only friend,
I think I'll slit my wrists again and I'm gone, gone, gone, gone,
My legs are dangling off the edge,
A stomach full of pills didn't work again,
I'll put a bullet in my head and I'm gone, gone, gone, gone...“
Ich schlug mit einem hässlichen und erstaunlich lauten, dumpfen Geräusch erst auf der Tischkante und dann auf dem Balkonboden auf und spürte, wie mir etwas warmes an der Schläfe entlang rann – aller Wahrscheinlichkeit nach Blut. Niels schrie mich an, in einem wirren Gemisch aus Dänisch und Deutsch, doch ich nahm ihn kaum richtig wahr. Ich schmeckte Blut im Mundwinkel, einen stechenden Schmerz in meinem Hinterkopf und dazu den immer selben Schmerz im Oberschenkel, während mir langsam das Bewusstsein entglitt. Ich wollte irgendetwas sagen, irgendwie auf Niels einwirken, doch meine Zuge gehorchte nicht mehr und mehr als ein Röcheln kam nicht zustande. Ich versuchte, den Arm zu heben, doch auch meine Schultermuskulatur hatte sich langsam verabschiedet und während Niels' Stimme in der Ferne immer leiser wurde, wurde mir Schwarz vor Augen. Das einzige, was ich nach wie vor hörte und was mit einer peinigenden Intensität an mein Innenohr drang, waren die Klänge des Radios – als würde mich die Welt noch einmal verspotten, und das in Form eines Sechsjährigen in einem Tonstudio.
„I wish that I could fly,
way up in the sky,
Like a bird so high,
Oh I might just try.
I wish that I could fly,
way up in the sky,
Like a bird so high,
Oh I might just try,
Oh I might just try.“
So... Hierzu ein paar Worte...
100 Kapitel ist die Story jetzt alt und ich wollte mich einfach mal bedanken. Bei allen, die gefeedbackt haben, und natürlich auch bei allen stillen Lesern. Ein Besonderer Dank geht an Richard, der von Anfang an dabei war und mit Abstand am öftesten etwas geschrieben hat, an Nico aka Pinturicchio und Fabi, die beide auch unglaublich oft etwas geschrieben haben und die auch auf Whatsapp immer gut zu erreichen sind... Und an so viele mehr. Danke euch :good:
Und sollte das echt mal verfilmt werden, kriegt Fifaplanet defintiv Erwähnung in den Credits :sarcastic:
Achja, wen das mit dem FB interessiert... Klick
12.12.2016, 03:51
felixamstart
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Dann bekommst du jetzt halt hier auch mal dein hart erbetteltes Feedback, das wird auch das letzte für die nächsten 100 Parts sein:P
Hast dir ja tatsächlich das große Highlight bis Part 100 aufgespart, wobei ich mir ziemlich sicher bin dass du die Idee schon seit Wochen hast Wie auch immer, dass dein Ghostwriter ganz passabel schreiben kann, wissen wir ja mittlerweile alle, diesmal hat er sich aber tatsächlich selbst übertroffen würde ich behaupten. Vor meinem inneren Auge lief das ganze tatsächlich als Filmsequenz inklusive Spezialeffekte ab&als ehemaliger hart arbeitender Kinomitarbeiter kann ich dir sagen dass ein Film mit der Sequenz n Kassenschlager werden wird, Atemlos im Kinosaal quasi ( Das Wortwitzlevel hat auch schon seinen Höhepunkt erreicht ).
Auf was ich jetzt gespannt bin ist die Fortsetzung, ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass der Isländer nicht den Pfad nach Walhalla beschreitet, sondern zumindest noch ein wenig auf der Seite der Löwen kämpft. ( Wo nehm ich eigentlich diese ganzen genialen Wikinger-Anspielungen her? Bin schon n Profi ) Die spannende Frage ist nun, wie geht er mit dem - wahrscheinlich - gescheiterten Selbstmord um? Wird er sich damit abfinden, dass selbst der Teufel keinen Bock auf ihn hat? Wird er einsehen dass er selbst der Teufel in Person ist? Oder wird er in einer Flut von Whiskey gemischt mit Oxycodon ertrinken? Fragen über Fragen..
Ich melde mich in 100 Parts auf jeden Fall wieder, bis dahin:good:
12.12.2016, 07:48
Pinturicchio
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Terry hat die Frau eines Mitspielers gevögelt, Kruse seinen Penis gezeigt, aber das, was Sigurdur abliefert ist einfach untragbar! Er muss sofort aus seinem Amt entlassen werden und durch Heribert Bruchhagen, der kein Feuer mehr für die Bundesliga hat und deswegen jetzt beim HSV anfängt ersetzt werden. Na gut lieber nicht. Ich bin für Klaus Augenthaler
als Coach, dazu die geballte Ismaik-Pinturicchio-Power! Mit seinem Geld und meinem... naja alles von mir eben, können wir nur gewinnen!
ABER!: Hauptsache Alessio geht es gut!!!
12.12.2016, 10:27
morino
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zu deiner Frage: Ich habe Medien- und Kulturwissenschaften studiert. :)
Und auch hier spüre ich wieder eindeutige Tendenzen, die mir doch sehr bekannt vorkommen (berichtige mich, falls ich hier doch was Falsches erkenne). Zuerst steigt Sigurdur in die Rolle des Grenzgängers Will Graham, nun erkenne ich deutliche Merkmale des Nihilisten Rustin Cohle :pardon: Besonders die Hinweise zur Existenz und natürlich Nietzsches flacher Kreis.
Was du jedoch besonders gut machst ist die Verkettung dieser Elemente mit dem Leben deines Protagonisten. Und wie immer schaffst du am Ende ein wenig Spannung für deine
Heldenreise, die hier sicherlich noch nicht ihr Ende gefunden haben wird. :) Hat mir wieder sehr gefallen!
13.12.2016, 01:25
RichardBarcelona
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Heftig, dass es in Sigurður wirklich so aussieht und das womöglich ein einziges 'Gespräch' mit einem Psychodoc losgelöst hat, hätte ich nicht gedacht. Wenns um die Vergangenheit geht ist Sigurður aber eindeutig überempfindlich, ich erinnere mich zB an den Teil, als er mit Niels nach Island flog, da ging es ihm ähnlich. Für die Story ist es wohl von großer Wichtigkeit, dass er nicht stirbt, außer er hat einen Zwillingsbruder, den du uns bisher verschwiegen hast :keule:, der in seine Rolle schlüpft und sich aber sofort als neuer Sigurður verkauft.
Mit den Anekdoten kann ich nichts anfangen, kenne nichts davon, wo das her ist, aber der Teil geht sehr tiefgründig.
13.12.2016, 11:48
forza juve
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Muss ehrlich sagen dass der Teil einer deiner besten ist. Sehr gut geschrieben. Mag deine Querverweise auf Altbekanntes. Mach bitte so weiter.
14.12.2016, 20:29
Edouard1990
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Ein tiefer Einblick in Sigurður's dunkle Seele, wo man auch ganz ohne Taschenlampe (:sarcastic::sarcastic: war der schlecht), deutlich sieht, dass er sich nach außen hin nicht so gibt, wie er sich wirklich fühlt. Dass gerade jetzt durch das Gespräch mit dem Psychologen alles hochkommt, finde ich interessant, hat er sich doch nur was vorgemacht und die Schicksalsschläge waren ihm doch nicht so egal, wie er immer tut?
Bin gespannt, was noch alles kommt,.
15.12.2016, 02:51
fabi98
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Dann will ich auch mal wieder was dalassen. :)
Zwei wirklich extrem geile Teile. Sehr tiefgründig und vielseitig, dazu wahnsinnig toll geschrieben. Das wird dir hier im Forum so schnell keiner nachmachen. :yes: Den Song mag ich allerdings überhaupt nicht. :D
Dass Sigurdur tatsächlich (schon) stirbt glaub ich jetzt mal nicht, aber einfach so weitergehen wie zuvor kann es irgendwie ja auch nicht. Bin mal gespannt, was für Folgen die kleine Balkon-Einlage noch haben wird. ;)
Und nochmal Danke für die Erwähnung, auch wenn wir in WA fast nur Müll schreiben. :sarcastic:
15.12.2016, 23:42
MW2020
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
vorne weg: vor ein paar Tagen habe ich deine Story auf meinem PC geöffnet gehabt und meine frau hat sich deinen Teil gegeben...abgesehen davon, dass Sie nun einen teil mehr als wie bei meiner Story gelesen hat :keule: hat sie gemeint, dass du arge Probleme haben musst ;)...nein Scherz...Sie war begeistert und ich soll ihr sagen, wenn was Neues da ist....also wenn du meine frau kennen würdest, wüsstest du welches Kompliment dies ist :yes:
zum zweiten: eine feedbackstatistik???? WTF??? Ernsthaft??? dies könnte berechtigterweise wahrlich ein Fall für den Psychologen sein...;)
und nun zum eigentlichen...Gratulation zum 100. Teil erstmal.... und er war einem runden Jubiläum wahrlich würdig...sehr coole Ansichten drinnen muss ich sagen...wenn man Morinos Feedback durchliest anscheinend an einigen Sachen angelehnt...aber dies ist durchaus berechtigt....das es im Isländer schon so weit fortgeschritten ist, hätte ich nicht damit gerechnet...er wurde anscheinend durch die Worte des Psychologen gebrochen...die Stimmung aber hervorragend vermittelt...ich hatte das Gefühl neben ihm auf der Terrasse zu stehen....wie es wohl weitergeht...ob Nils auspackt und die Karriere von deinem Protagonisten damit zerstört? oder ob er einen Deal macht? man wird es sehen...bin schon sehr gespannt (und meine Frau auch, welcher ich in einem längeren Gespräch deine Story umrissen habe)...
PS: Du kannst noch 1000 Beiträge schreiben und ich werde niemals hier diesen beschissenen Namen schreiben....Isländer, komischer Kauz, Protagonist, Egozentriker usw ok... aber den Namen...No Way ;)
17.12.2016, 15:44
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von felixamstart
Dann bekommst du jetzt halt hier auch mal dein hart erbetteltes Feedback, das wird auch das letzte für die nächsten 100 Parts sein:P
Hast dir ja tatsächlich das große Highlight bis Part 100 aufgespart, wobei ich mir ziemlich sicher bin dass du die Idee schon seit Wochen hast �� Wie auch immer, dass dein Ghostwriter ganz passabel schreiben kann, wissen wir ja mittlerweile alle, diesmal hat er sich aber tatsächlich selbst übertroffen würde ich behaupten. Vor meinem inneren Auge lief das ganze tatsächlich als Filmsequenz inklusive Spezialeffekte ab&als ehemaliger hart arbeitender Kinomitarbeiter kann ich dir sagen dass ein Film mit der Sequenz n Kassenschlager werden wird, Atemlos im Kinosaal quasi ( Das Wortwitzlevel hat auch schon seinen Höhepunkt erreicht ).
Auf was ich jetzt gespannt bin ist die Fortsetzung, ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass der Isländer nicht den Pfad nach Walhalla beschreitet, sondern zumindest noch ein wenig auf der Seite der Löwen kämpft. ( Wo nehm ich eigentlich diese ganzen genialen Wikinger-Anspielungen her? Bin schon n Profi ) Die spannende Frage ist nun, wie geht er mit dem - wahrscheinlich - gescheiterten Selbstmord um? Wird er sich damit abfinden, dass selbst der Teufel keinen Bock auf ihn hat? Wird er einsehen dass er selbst der Teufel in Person ist? Oder wird er in einer Flut von Whiskey gemischt mit Oxycodon ertrinken? Fragen über Fragen..
Ich melde mich in 100 Parts auf jeden Fall wieder, bis dahin:good:
Oh, du Gönner... :ireful:
Aber n1, das Sigurður die andere Seite der Welt erreicht hat :cool:
Danke für deiN FB :D Und jz geh wieder Arbeit verschlafen :D
Zitat:
Zitat von Pinturicchio
Terry hat die Frau eines Mitspielers gevögelt, Kruse seinen Penis gezeigt, aber das, was Sigurdur abliefert ist einfach untragbar! Er muss sofort aus seinem Amt entlassen werden und durch Heribert Bruchhagen, der kein Feuer mehr für die Bundesliga hat und deswegen jetzt beim HSV anfängt ersetzt werden. Na gut lieber nicht. Ich bin für Klaus Augenthaler
als Coach, dazu die geballte Ismaik-Pinturicchio-Power! Mit seinem Geld und meinem... naja alles von mir eben, können wir nur gewinnen!
ABER!: Hauptsache Alessio geht es gut!!!
Was ist denn mit dir schon wieder? :sarcastic:
Zitat:
Zitat von morino
Zu deiner Frage: Ich habe Medien- und Kulturwissenschaften studiert. :)
Und auch hier spüre ich wieder eindeutige Tendenzen, die mir doch sehr bekannt vorkommen (berichtige mich, falls ich hier doch was Falsches erkenne). Zuerst steigt Sigurdur in die Rolle des Grenzgängers Will Graham, nun erkenne ich deutliche Merkmale des Nihilisten Rustin Cohle :pardon: Besonders die Hinweise zur Existenz und natürlich Nietzsches flacher Kreis.
Was du jedoch besonders gut machst ist die Verkettung dieser Elemente mit dem Leben deines Protagonisten. Und wie immer schaffst du am Ende ein wenig Spannung für deine
Heldenreise, die hier sicherlich noch nicht ihr Ende gefunden haben wird. :) Hat mir wieder sehr gefallen!
Oh... Und wie passt da die Dynamik zwischen Hannibal und Will Graham rein? :pardon:
Du erkennst nichts Falsches :D Und ich kann nicht umhin, deinen Seriengeschmack zu loben ;)
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
Heftig, dass es in Sigurður wirklich so aussieht und das womöglich ein einziges 'Gespräch' mit einem Psychodoc losgelöst hat, hätte ich nicht gedacht. Wenns um die Vergangenheit geht ist Sigurður aber eindeutig überempfindlich, ich erinnere mich zB an den Teil, als er mit Niels nach Island flog, da ging es ihm ähnlich. Für die Story ist es wohl von großer Wichtigkeit, dass er nicht stirbt, außer er hat einen Zwillingsbruder, den du uns bisher verschwiegen hast :keule:, der in seine Rolle schlüpft und sich aber sofort als neuer Sigurður verkauft.
Mit den Anekdoten kann ich nichts anfangen, kenne nichts davon, wo das her ist, aber der Teil geht sehr tiefgründig.
Ich glaube fast, er wird überleben :sarcastic::P
Zitat:
Zitat von forza juve
Muss ehrlich sagen dass der Teil einer deiner besten ist. Sehr gut geschrieben. Mag deine Querverweise auf Altbekanntes. Mach bitte so weiter.
Danke :yes:
Zitat:
Zitat von Edouard1990
Ein tiefer Einblick in Sigurður's dunkle Seele, wo man auch ganz ohne Taschenlampe (:sarcastic::sarcastic: war der schlecht), deutlich sieht, dass er sich nach außen hin nicht so gibt, wie er sich wirklich fühlt. Dass gerade jetzt durch das Gespräch mit dem Psychologen alles hochkommt, finde ich interessant, hat er sich doch nur was vorgemacht und die Schicksalsschläge waren ihm doch nicht so egal, wie er immer tut?
Bin gespannt, was noch alles kommt,.
Der stirbt fast und du machst schlechte Witze... :ireful:
Zitat:
Zitat von fabi98
Dann will ich auch mal wieder was dalassen. :)
Zwei wirklich extrem geile Teile. Sehr tiefgründig und vielseitig, dazu wahnsinnig toll geschrieben. Das wird dir hier im Forum so schnell keiner nachmachen. :yes: Den Song mag ich allerdings überhaupt nicht. :D
Dass Sigurdur tatsächlich (schon) stirbt glaub ich jetzt mal nicht, aber einfach so weitergehen wie zuvor kann es irgendwie ja auch nicht. Bin mal gespannt, was für Folgen die kleine Balkon-Einlage noch haben wird. ;)
Und nochmal Danke für die Erwähnung, auch wenn wir in WA fast nur Müll schreiben. :sarcastic:
Er lebt noch :shok:
Danke für das FB :D ich glaub auch nicht dass er stirbt :D Fast nur Müll? :P
Zitat:
Zitat von Misterwhite84
vorne weg: vor ein paar Tagen habe ich deine Story auf meinem PC geöffnet gehabt und meine frau hat sich deinen Teil gegeben...abgesehen davon, dass Sie nun einen teil mehr als wie bei meiner Story gelesen hat :keule: hat sie gemeint, dass du arge Probleme haben musst ;)...nein Scherz...Sie war begeistert und ich soll ihr sagen, wenn was Neues da ist....also wenn du meine frau kennen würdest, wüsstest du welches Kompliment dies ist :yes:
zum zweiten: eine feedbackstatistik???? WTF??? Ernsthaft??? dies könnte berechtigterweise wahrlich ein Fall für den Psychologen sein...;)
und nun zum eigentlichen...Gratulation zum 100. Teil erstmal.... und er war einem runden Jubiläum wahrlich würdig...sehr coole Ansichten drinnen muss ich sagen...wenn man Morinos Feedback durchliest anscheinend an einigen Sachen angelehnt...aber dies ist durchaus berechtigt....das es im Isländer schon so weit fortgeschritten ist, hätte ich nicht damit gerechnet...er wurde anscheinend durch die Worte des Psychologen gebrochen...die Stimmung aber hervorragend vermittelt...ich hatte das Gefühl neben ihm auf der Terrasse zu stehen....wie es wohl weitergeht...ob Nils auspackt und die Karriere von deinem Protagonisten damit zerstört? oder ob er einen Deal macht? man wird es sehen...bin schon sehr gespannt (und meine Frau auch, welcher ich in einem längeren Gespräch deine Story umrissen habe)...
PS: Du kannst noch 1000 Beiträge schreiben und ich werde niemals hier diesen beschissenen Namen schreiben....Isländer, komischer Kauz, Protagonist, Egozentriker usw ok... aber den Namen...No Way ;)
Lass das nicht meine Freundin wissen, die neigt zu Eifersucht :sarcastic:
Dann werte ich das mal als Kompliment :D
Was soll ich sagen, mir war langweilig im Zug und ich hatte Wlan :sarcastic:
Danke auch für dein Lob :yes:
Und auf dass Sigurður deine Seele heimsucht :ireful:
@All: Weiter geht es heute Nachmittag noch :yes:
17.12.2016, 15:58
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
„Sigurður?“ fragte eine bekannte Stimme.
„Geh' weg.“ antwortete ich, ohne die Augen zu öffnen.
„Sigurður!“ wiederholte Niels.
„Ich sagte: Geh' weg!“ patzte ich zurück.
„Ich werde nicht gehen, bis du mit mir geredet hast.“ sagte Niels und ich hörte, wie er sich setzte.
„Dann mach's dir mal bequem.“ sagte ich knapp.
„Sigurður!“ wurde Niels lauter.
„Was willst du?!“ blaffte ich ihn an und drehte mich zu ihm um.
„Eine Erklärung, wie wär's damit?“ fragte er und funkelte mich an.
„Ich bin gestolpert. Blöd gelaufen.“ meinte ich nur.
„Klar doch.“ meinte Niels. „Und wenn du anders gestolpert wärst?“
„Dann müsste ich jetzt nicht mit dir reden.“ meinte ich nur und drehte mich wieder um.
„Du hast versucht, dich umzubringen!“ schrie Niels und sprang auf.
„Und wenn schon.“ erwiderte ich.
„Ich habe zumindest eine Erklärung verdient!“
„Was?“ fragte ich leise und merkte, dass meine Stimme einen bedrohlichen Klang annahm.
„Ich will eine Erklärung! Zumindest das bist du mir schuldig!“ schrie er aufgebracht.
„Ich schulde dir einen Dreck.“ antwortete ich patzig.
„Wie bitte?!“ keifte er. „Ich war immer für dich da. Immer!“
„Das hat auch wahnsinnig gut funktioniert.“ meinte ich nur.
„Wenn du mich anlügst – mehr als für dich da sein, wenn du reden willst, kann ich nicht tun. Ich bin nicht dein Psychiater!“ wurde Niels langsam wütend.
„Und wenn schon.“ gab ich emotionslos zurück. „Ich war betrunken und high. Es wird nicht wieder passieren.“ fügte ich an.
Eine weile lang schwiegen wir beiden uns nur an.
„Willst du noch irgendwas?“ fragte ich schließlich und beendete das Schweigen.
Niels sah mich traurig an. „Nein.“ sagte er dann endlich und wandte sich zum gehen. „Wenn du in deiner Pfütze aus Selbstmitleid bis dahin nicht ersoffen bist, ruf mich morgen an. Oh, und ich soll dir von Emma ausrichten, dass Lars die Mannschaft bis auf weiteres betreut. Ich habe ihr nur gesagt, dass du eine Gehirnerschütterung hast. Wenn du so weit bist, sollst du sie –“
„Das wird nicht passieren.“ unterbrach ich ihn.
„Was?“ fragte Niels und die Wut und Trauer in seiner Stimme war Überraschung gewichen.
„Ich werde kündigen.“ sagte ich nur.
„Was?!“ fragte Niels.
„Diese verlogene Branche hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Ich bin fertig damit.“ antwortete ich.
„Du bist gut darin.“
„Und?“ fragte ich.
„Such' dir Hilfe.“ antwortete Niels. „Und arbeite weiter.“ fügte er hinzu.
„Und wozu das ganze?“ fragte ich mürrisch weiter, während ich einen Weg suchte, das Gespräch schnell zu beenden.
„Wenn du ohne Job dein Leben weiterlebst, bei deinem Verschleiß an Scotch und Oxycodon bist du in zwei Jahren tot.“
„Ich würde es sicher in einem Jahr schaffen.“ korrigierte ich ihn und das erste Mal heute stahl sich ein Lächeln auf mein Gesicht.
„Wunderbar. Deinen Sarkasmus wird dir nicht einmal der Teufel austreiben können, oder?“ fragte Niels und auch seine Stimmung lockerte sich.
„Ich, mein Freund, werde dem Teufel noch einiges beibringen können.“ meinte ich nur. „Und ich da ich sowieso in die Hölle komme – also, wenn es sie gibt – kann ich mir das auch verdienen.“
„Was wird das denn jetzt?“ fragte Niels skeptisch. „Hast du eingesehen, dass deine Taten und Worte Menschen wehtun?“
„Nein.“ antwortete ich.
„Sondern?“ fragte er nach.
„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Markus 18, 25.“ antwortete ich. „Hat dich das noch nie stutzig gemacht?“ fragte ich.
„Eigentlich nicht.“ antwortete er. „Aber zurück zum Thema – du solltest im Verein bleiben.“ meinte er.
„Ich weiß.“ sagte ich nur. „Und du wärst verloren ohne mich, falls ich wegziehen sollte.“ fügte ich hinzu.
„Bitte?“ fragte Niels und verlor kurz die Kontrolle über seine Kinnlade.
„Nimmt man meine angenehme Gesellschaft weg und meine Wohnung, in der du wohnst, was bleibt dann noch? Ich sag's dir: Ein mittelmäßiger Arzt mit einer unterbelichteten Freundin und einem fragwürdigen Haarschnitt.“
„Du bist wirklich unglaublich.“ sagte Niels aufgebracht.
„Danke.“
„Das war kein Kompliment!“
„Ich denke schon.“
„Du bist der arroganteste und aufgeblasenste Typ, dem ich je begegnet bin – wie kann ein Mensch da nicht dein Freund sein wollen?!“ redete er sich in Rage.
„Weil du mich brauchst.“ antwortete ich ruhig. „Und ich brauche dich.“ fügte ich hinzu und mein Blick schweifte zum Fenster. „Und ich brauche den Job. Du hast Recht.“ fügte ich hinzu.
„Also ist alles soweit ok bei dir?“ fragte Niels vorsichtig.
„Ist es.“ antwortete ich.
„Schön.“ meinte er und stand auf. „Wenn du vor mir stirbst, werde ich dich über den Kamin hängen.“ fügte er hinzu und das erste Mal heute schien er aufrichtig zu lächeln.
„Wie lieb von dir.“ meinte ich säuerlich.
„Ich weiß.“ antwortete er und sah mich an. „Wirst du dir Hilfe suchen?“ fragte er schließlich nach einer Weile des Schweigens.
„Nein.“ antwortete ich nur knapp. „Ich brauche keine Hilfe.“
„Doch.“ antwortete Niels. „Aber so lange du das nicht einsiehst, kann dir auch keiner helfen.“ meinte er nur und schüttelte den Kopf.
Er ging zur Tür und öffnete sie, drehte sich dann aber nochmal um. „Hast du noch genug Oxy da?“ fragte er und ich konnte die Enttäuschung in seiner Stimme hören. Kein gutes Gefühl.
„Nicht direkt.“ antwortete ich.
„Was meinst du?“ fragte er irritiert.
„Ich werde aufhören.“ sagte ich schließlich. „Kalter Entzug.“
„Wie bitte?“ fragte Niels und sah mich entgeistert an.
„Ich nehme mir die nächsten drei Wochen frei, länger dauert so ein Entzug von Oxy nicht. Die Schwestern passen wegen des Sturzes eh auf mich auf.“ erklärte ich mich und ich wusste, dass Niels eine andere Antwort wollte. „Die Kombination aus Schmerzmitteln und Alkohol hat mich beinahe zu etwas gebracht, was ich nicht nochmal riskieren will.“ ergänzte ich.
Niels lächelte und nickte langsam. „Ich bin beeindruckt.“ sagte er schließlich. „Du wirst erwachsen.“
„Ich akzeptiere nur, dass ich so nicht weitermachen kann.“
„Das ist erwachsen.“
„Dann macht Kind sein eindeutig mehr Spaß.“
„Du, mein Freund, hattest schon seit Jahren keinen Spaß mehr.“ antwortete Niels nur und ich nickte.
„Irgendwas muss sich ändern.“ stellte ich fest.
„Falls du irgendetwas brauchst, melde dich.“ sagte Niels und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.
Ich sah der Tür eine Weile lang nach. Ich wusste, es war die Richtige Entscheidung. Ich wusste längst, dass ich ein Suchtproblem hatte, und mittlerweile konnte ich es nicht mehr ignorieren. Die kommenden Wochen würden die Hölle auf Erden für mich werden, das war mir klar. Aber was ich zu Niels gesagt hatte, meinte ich ernst – irgendetwas musste sich ändern.
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Geht es ihm gut? Ja geht es.
Schön zu sehen, dass es ihm trotz alledem was vorgefallen ist gutgeht.
Weiterhin viel Kraft Alessio!
So zu deinem Bericht: Machst einen auf Alessio und voll Drama Baby.
Setzt er sogar seine Drogen ab und braucht nur drei Wochen, wer es glaubt...
Jetzt will er kündigen und wird eh nicht kündigen, so wäre ja der ganze Quatsch von vorher sinnlos
Obwohl dann die Variante von mir wieder möglich wäre ;)
Weltherrschaft Baby!
17.12.2016, 18:13
Edouard1990
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von Nashornborusse
Markus 18, 25.“ antwortete ich.
1825? Dort wechselt du also nach dem Entzug hin, in welcher Stadt spielen die? Und wer ist Markus?
Dass sich Sigurður wirklich von Oxy trennt ist ja fast schon mehr Überraschung, als .............. ich weiß nicht....... Alaba bei Juventus.
Der Beginn las sich cool, Sigurður genervt und beschämt, was er grad getan hat und Niels klang wie eine DVD, die an einer Stelle hängen geblieben ist, dann aber doch wieder funktioniert.
Nun liegt er in einem Krankenhausbett, das so unbequem aussieht, dass ich schon vom Bild Rückenschmerzen bekomme, Emma Claire ist alleine (ob sich die Türe abschließen lässt.... :sarcastic:) und alle fragen sich wohl, ob Sigurður nach den 3 Wochen wirklich ein ganz neuer Isländer ist.
Eines ist aber fix, nach den drei Wochen gibts nur noch: 'I'll be back!'
17.12.2016, 23:07
RichardBarcelona
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
So schnell kann es gehen, vom Selbstmordversuch zum geläuterten erwachsen werdenden (das verantwortlichen lasse ich lieber mal weg) Menschen, der endlich auch mal seine Fehler einsieht. Nun verzichtet er also freiwiliig von sich aus auf Oxycodon, ich hoffe, das hat nicht solche gravierenden Folgen wie als man Charly Sheen doch Ashton Kutcher ersetzt hat. Niels ist also auch in seinen schwärzesten Stunden bei ihm, bin gespannt, ob der Entzug wirklich wirkt, oder er doch wieder rückfällig wird. Ansonsten sollte sich Sigurður dann einfach eine Wohnung ohne Balkon nehmen. :sarcastic:
19.12.2016, 14:42
DZehn
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Bravo! Bravo! Bravo!
Grad zum Mittagessen auf die Idee gekommen, den Laptop anzuwerfen und zu schauen, was der Isländer so treibt. hundertprozentig die beste Idee des Tages!
Musste 100 & 101 nachholen und das war wirklich unglaublich. Dieser 100. Part war ganz ganz große Klasse. Die Inszenierung mit den Lyrics zwischendurch war schlichtweg perfekt. Eine Situation lebendig zu beschreiben ist eine Sache, aber die Gedanken von einem Charakter wie Sigurdur so begeisternd wiederzugeben - noch dazu in so einer Situation - absolute Weltklasse.
Ich mein, die anderen Teile sind auch immer wieder sehr stark und die Messlatte ist sehr weit oben, das ist ja klar. Aber mit dem Jubiläumspart hast Du mich einfach nochmal komplett geflasht :sarcastic: Nicht wegen der Story an sich, sondern einfach das Ganze drumherum.
Aber zum Storyverlauf: Sigurdur wurde wohl vom Psychologen mehr getroffen, als er wahrhaben wollte. So wie er sich seit Teil 1 benimmt, war ja klar, dass er vieles in sich hineinfrisst und es durchaus irgendwann eskalieren kann. Umso glücklicher bin ich, dass Du das Potenzial dieses Höhepunktes zu 110% genutzt hast. Das Gespräch anschließend mit Niels ist auch sehr interessant, weil es einfach so eine Mischung ist aus altem und neuem Sigurdur. Hätte leicht passieren können, dass Du mit dem "neuen" Sigurdur übertreibst und er quasi zu "brav" einsieht, dass sich was ändern muss. Im Gespräch hast du das aber sehr gut balanciert finde ich.
Das Spannende wird jetzt sein, inwieweit sich Sigurdur ändert und wann (die Frage Ob stellt sich gar nicht :D) er wieder ins alte Muster fällt & was es für Konsequenzen hat.
... Achja, es gibt ja auch noch den Sportlichen Aspekt hier im FIFA Forum, ganz vergessen :D Glaube 1860 wird er verlassen und woanders anheuern, ähnlich nach dem Motto "neues Leben". Bin gespannt!
20.12.2016, 01:02
MW2020
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
ein sehr authentischer Bericht muss ich sagen...extreme Menschen neigen dazu nach solchen einschneidenden Erlebnissen sich vorzunehmen (oder auch einzureden) ihr Leben um 180 Grad zu drehen...dies geschieht nur um die kleine Stimme im Kopf zu beruhigen welche einem sagt, dass man ein riesiges Problem hat welchen man selbst wahrscheinlich nicht mehr gewachsen ist...aber eben durch dieses "Vornehmen" nimmt man sich die Angst vor sich selbst...die Wenigsten schaffen es wirklich- die Mehrzahl fällt noch schlimmer in das Problem hinein...
so ein kalter Entzug ist sehr gefährlich und extrem schwer...kann mir nicht vorstellen, dass du jetzt so auf Friede Freude Eierkuchen machst....ich glaube, dass 1860 nicht die Zukunft von deinem Isländer sein wird...eher eine Art Selbstfindung...aber wir werden es sehen...hat mir wirklich großen Spaß gemacht zu lesen :good:
20.12.2016, 13:04
GAD777
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
So, hab mir mal die Zeit genommen und hier SEHR VIEL nachgelesen um auf dem neuesten Stand zu sein... ist eine ganz andere aber durchaus sehr interessante Story, sauber präsentiert und sensationell gut geschrieben (Hut ab)... aber sei mir bitte nicht böse, mein Ding ist es leider nicht... ich persönlich bevorzuge die klassischen Vereinsstorys... trotzdem ist deine Story super und für viele Leser sicherlich was ganz Besonderes... mach weiter so und beglücke die werte Leserschaft mit neuen Geschichten!
Viel Spaß bei den nächsten Kapiteln :)
20.12.2016, 17:43
Nashornborusse
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!
Zitat:
Zitat von Pinturicchio
Geht es ihm gut? Ja geht es.
Schön zu sehen, dass es ihm trotz alledem was vorgefallen ist gutgeht.
Weiterhin viel Kraft Alessio!
So zu deinem Bericht: Machst einen auf Alessio und voll Drama Baby.
Setzt er sogar seine Drogen ab und braucht nur drei Wochen, wer es glaubt...
Jetzt will er kündigen und wird eh nicht kündigen, so wäre ja der ganze Quatsch von vorher sinnlos
Obwohl dann die Variante von mir wieder möglich wäre ;)
Weltherrschaft Baby!
Du bist ne Schlampe, ich bin ein normaler Mensch :ireful:
Der Entzug von Oxycodon dauert im Schnitt tatsächlich 2 Wochen bis 1 Monat ;)
Zitat:
Zitat von Edouard1990
1825? Dort wechselt du also nach dem Entzug hin, in welcher Stadt spielen die? Und wer ist Markus?
Dass sich Sigurður wirklich von Oxy trennt ist ja fast schon mehr Überraschung, als .............. ich weiß nicht....... Alaba bei Juventus.
Der Beginn las sich cool, Sigurður genervt und beschämt, was er grad getan hat und Niels klang wie eine DVD, die an einer Stelle hängen geblieben ist, dann aber doch wieder funktioniert.
Nun liegt er in einem Krankenhausbett, das so unbequem aussieht, dass ich schon vom Bild Rückenschmerzen bekomme, Emma Claire ist alleine (ob sich die Türe abschließen lässt.... :sarcastic:) und alle fragen sich wohl, ob Sigurður nach den 3 Wochen wirklich ein ganz neuer Isländer ist.
Eines ist aber fix, nach den drei Wochen gibts nur noch: 'I'll be back!'
Bibel, man :ireful:
Alaba bei Juventus, versteh ich :sarcastic:
Jau, wir werden sehen ;)
Zitat:
Zitat von RichardBarcelona
So schnell kann es gehen, vom Selbstmordversuch zum geläuterten erwachsen werdenden (das verantwortlichen lasse ich lieber mal weg) Menschen, der endlich auch mal seine Fehler einsieht. Nun verzichtet er also freiwiliig von sich aus auf Oxycodon, ich hoffe, das hat nicht solche gravierenden Folgen wie als man Charly Sheen doch Ashton Kutcher ersetzt hat. Niels ist also auch in seinen schwärzesten Stunden bei ihm, bin gespannt, ob der Entzug wirklich wirkt, oder er doch wieder rückfällig wird. Ansonsten sollte sich Sigurður dann einfach eine Wohnung ohne Balkon nehmen. :sarcastic:
Hack nur weiter auf ihm rum :ireful:
Zu Ashton Cutcher sage ich nur eins:
"Was hast du eigentlich hier verloren?"
"Das habe ich mich schon von der ersten Minute an gefragt."
:pardon:
Zitat:
Zitat von DZehn
Bravo! Bravo! Bravo!
Grad zum Mittagessen auf die Idee gekommen, den Laptop anzuwerfen und zu schauen, was der Isländer so treibt. hundertprozentig die beste Idee des Tages!
Musste 100 & 101 nachholen und das war wirklich unglaublich. Dieser 100. Part war ganz ganz große Klasse. Die Inszenierung mit den Lyrics zwischendurch war schlichtweg perfekt. Eine Situation lebendig zu beschreiben ist eine Sache, aber die Gedanken von einem Charakter wie Sigurdur so begeisternd wiederzugeben - noch dazu in so einer Situation - absolute Weltklasse.
Ich mein, die anderen Teile sind auch immer wieder sehr stark und die Messlatte ist sehr weit oben, das ist ja klar. Aber mit dem Jubiläumspart hast Du mich einfach nochmal komplett geflasht :sarcastic: Nicht wegen der Story an sich, sondern einfach das Ganze drumherum.
Aber zum Storyverlauf: Sigurdur wurde wohl vom Psychologen mehr getroffen, als er wahrhaben wollte. So wie er sich seit Teil 1 benimmt, war ja klar, dass er vieles in sich hineinfrisst und es durchaus irgendwann eskalieren kann. Umso glücklicher bin ich, dass Du das Potenzial dieses Höhepunktes zu 110% genutzt hast. Das Gespräch anschließend mit Niels ist auch sehr interessant, weil es einfach so eine Mischung ist aus altem und neuem Sigurdur. Hätte leicht passieren können, dass Du mit dem "neuen" Sigurdur übertreibst und er quasi zu "brav" einsieht, dass sich was ändern muss. Im Gespräch hast du das aber sehr gut balanciert finde ich.
Das Spannende wird jetzt sein, inwieweit sich Sigurdur ändert und wann (die Frage Ob stellt sich gar nicht :D) er wieder ins alte Muster fällt & was es für Konsequenzen hat.
... Achja, es gibt ja auch noch den Sportlichen Aspekt hier im FIFA Forum, ganz vergessen :D Glaube 1860 wird er verlassen und woanders anheuern, ähnlich nach dem Motto "neues Leben". Bin gespannt!
Da issa ja wieder :D :P
Freut mich, dass der Teil so gut angekommen ist :yes: Habe auch echt n paar Mal überlegt und den Teil umgeschrieben, um es am authentischsten rüberzubringen :yes:
Zitat:
Zitat von Misterwhite84
ein sehr authentischer Bericht muss ich sagen...extreme Menschen neigen dazu nach solchen einschneidenden Erlebnissen sich vorzunehmen (oder auch einzureden) ihr Leben um 180 Grad zu drehen...dies geschieht nur um die kleine Stimme im Kopf zu beruhigen welche einem sagt, dass man ein riesiges Problem hat welchen man selbst wahrscheinlich nicht mehr gewachsen ist...aber eben durch dieses "Vornehmen" nimmt man sich die Angst vor sich selbst...die Wenigsten schaffen es wirklich- die Mehrzahl fällt noch schlimmer in das Problem hinein...
so ein kalter Entzug ist sehr gefährlich und extrem schwer...kann mir nicht vorstellen, dass du jetzt so auf Friede Freude Eierkuchen machst....ich glaube, dass 1860 nicht die Zukunft von deinem Isländer sein wird...eher eine Art Selbstfindung...aber wir werden es sehen...hat mir wirklich großen Spaß gemacht zu lesen :good:
Danke :)
Ja, es wird sich ja zeigen wie Sigurður damit umgeht und wie es in vllt verändert ;)
Zitat:
Zitat von Nummer777
So, hab mir mal die Zeit genommen und hier SEHR VIEL nachgelesen um auf dem neuesten Stand zu sein... ist eine ganz andere aber durchaus sehr interessante Story, sauber präsentiert und sensationell gut geschrieben (Hut ab)... aber sei mir bitte nicht böse, mein Ding ist es leider nicht... ich persönlich bevorzuge die klassischen Vereinsstorys... trotzdem ist deine Story super und für viele Leser sicherlich was ganz Besonderes... mach weiter so und beglücke die werte Leserschaft mit neuen Geschichten!
Viel Spaß bei den nächsten Kapiteln :)
Hui :shok: Willkommen in der Story ;)
Bin dir absolut nicht Böse, Geschmäcker sind ja verschieden ;)
@All: Neues Kapitel kommt nachher noch on :yes:
20.12.2016, 18:42
Pinturicchio
AW: [Trainerstory] Sigurður Mikaelsson - Spirit of the North!